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Glückwünsche an das KDA

Seit 50 Jahren ein wichtiger Rat- und wertvoller Ideengeber!

Daniel Bahr Bundesministerium für Gesundheit, Bundesminister

Jeder von uns hofft bis ins hohe Alter gesund und selbstständig leben zu können. Dieser Wunsch erfüllt sich leider nicht für alle Bürgerinnen und Bürger. Irgendwann kommt der Tag, an dem der eine oder andere von uns sich entschließt, Hilfe und Unterstützung im Alltag zu zulassen, verbunden mit dem Ziel, ein bisher selbstbestimmtes Leben nicht aufgeben zu wollen.

Seit mittlerweile 50 Jahren setzt sich das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) dafür ein, dass ältere Menschen auch in einer Pflegesituation ihr Selbstbestimmungsrecht beibehalten. Als wichtiger Rat- und wertvoller Ideengeber helfen und unterstützen Sie ältere Menschen im Alltag, so dass sie vor dem „Pflegefall“ keine Angst haben müssen.

Zum 50. Geburtstag gratuliere ich Ihnen sehr herzlich und danke Ihnen für Ihre geleistete Arbeit zum Wohle unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten.

Das KDA war schon lange da, bevor die Pflegewissenschaft in Deutschland etwas tun konnte!

Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Das KDA hat lange, bevor die Pflegewissenschaft in Deutschland endlich etwas tun konnte, die Bedürfnisse alter Menschen, die erforderlichen Versorgungsstrukturen und auch das Thema Demenz in die Öffentlichkeit gebracht. Das KDA hat es dabei verstanden, Wissen und Praxis so zusammenzuführen, dass sich viele vorausschauende Projekte entwickelt haben. Dem KDA wünsche ich, dass es weiter so zukunftsorientiert arbeiten kann, dass dies in der vielfältigen Vernetzung zwischen Gesellschaft, Praxis und Wissenschaft weiter gelingt und dass es dafür auch die erforderlichen materiellen Rahmenbedingungen erhält.

Bikkur Cholim, eine Mitzwa in der jüdischen Wohlfahrtspflege - nicht ohne das KDA!

Beni Bloch Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., Direktor

Seit vielen Jahren fördert und unterstützt das Kuratorium Deutsche Altershilfe die Aus- und Fortbildungen der ZWST im Bereich der ehrenamtlichen Seniorenarbeit. Damit ist das KDA ein wichtiger Wegbegleiter des kleinsten Wohlfahrtsverbandes in Deutschland. Das KDA trägt dazu bei, dass die ZWST ihr Leitbild, die „Zedaka“, in die alltägliche Praxis umsetzen kann. „Zedaka“ (hebr.) steht für das jüdische Verständnis von Wohltätigkeit und ist im Judentum eine religiöse Pflicht, eine „Mitzwa“ (hebr.). Die Zedaka als religiöse Grundlage jüdischer Sozialarbeit beinhaltet auch die Förderung des Ehrenamtes. Gerade das freiwillige Engagement, d.h. ohne entsprechende Gegenleistung präsent sein für andere Menschen, ist vor dem Hintergrund dieses jüdischen Wohlfahrtsprinzips zu sehen.

Eine zentrale Aufgabe der ZWST ist die Unterstützung der ehrenamtlichen Seniorenarbeit in den Gemeinden. Ältere Menschen mit Migrationshintergrund bilden hier eine Mehrheit. Das ehrenamtliche Engagement von und für zugewanderte Senioren unterstützt ihre Integration, wirkt ihrer Isolation entgegen und kann im dritten Lebensalter eine Bereicherung bedeuten. Gleichzeitig fördert es den Auf- und Ausbau der Infrastruktur in den jüdischen Gemeinden.

Die vom KDA geförderten Fortbildungsreihen tragen dazu bei, in den Gemeinden ein vielfältiges und lebendiges Angebot bereit zu stellen: Sei es der Aufbau eines Seniorenclubs, die Organisation von Seniorenfreizeiten, seien es die religiösen und sozialen Dienste einer „Bikkur Cholim“ (Krankenbetreuung) oder einer „Chewra Kadisha“ (Beerdigungsbruderschaft), die im Judentum als Mitzwa definiert sind und zur Grundstruktur jeder jüdischen Gemeinde gehören. Die gut besuchten Seminare der ZWST zeigen, wie hoch Interesse und Bedarf sind, sich in diesen Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Das bewundernswerte Engagement vieler älterer Menschen bildet eine der Säulen, auf denen die Gemeindearbeit ruht.

KDA und ZWST wirken gemeinsam, um diese Säule im Sinne der „Zedaka“ zu stärken. Das KDA trägt dazu bei, dass immer weitere Bausteine hinzukommen: ein neuer Seniorenklub entsteht, neue Ehrenamtliche verstärken das Team einer Bikkur Cholim, kompetente Leiter organisieren eine erfolgreiche Seniorenfreizeit.

Wir sprechen dem KDA unseren Dank aus, zollen ihm unseren Respekt für 50 Jahre engagierte Arbeit und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit!

Es war und ist für Alle immer „unser KDA“!

Hans Heinrich Brandt Diözesan-Caritasverband, Köln

Es ist nicht oft der Fall, dass Fachinstitutionen über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung eines Arbeitsfeldes entscheidend gestalten und prägen. Dem KDA ist dies gelungen.

Diese Gestaltung betraf auch nicht nur einzelne zentrale Themen der Altenhilfe, sondern das KDA war in der Breite präsent und meinungsbildend: Nahezu alle gerontologisch-konzeptionellen Anforderungen an die Altenhilfe, die das KDA in den letzten Jahrzehnten als „relevant“ definierte, wurden es dann auch wenig später - nicht nur in Fachkreisen und bei den Trägern, sondern auch in der Politik.

Wie schafft eine Fachinstitution so etwas? Sicher zuerst durch kluge Leitungen und Mitarbeiter mit einer gleichzeitig sensiblen Wahrnehmung von Entwicklungen und Anforderungen, als auch einer hohen Fachlichkeit. Dies wurde dann noch segensreich ergänzt durch das grundlegende Selbstverständnis des KDA, nicht primär die eigene Bedeutung zu pflegen, sondern ein Forum für den Gedankenaustausch und Diskussionen zwischen der Fachwelt, den Trägern der Altenhilfe und der Politik zu sein. Stellung und Bedeutung des KDA waren bei diesen Beteiligten immer unstrittig. Es war und ist für Alle immer „unser KDA“.

Jahrelange berufliche Bezüge bekommen irgendwann eine biografische Bedeutung. Ich bin vielen Mitarbeitern des KDA auch persönlich eng verbunden und bedanke mich für vielfache Unterstützung.

Offen für ältere Lesben und Schwule

Georg Roth und Carolina Brauckmann Landeskoordination für ältere Lesben und Schwule in NRW, RUBICON Beratungszentrum Köln

Lange Zeit war das Alter kein Thema unter engagierten Lesben und Schwulen. Andere Wichtigkeiten standen auf der Tagesordnung, vor allem der Kampf für gleiche Rechte und gesellschaftliche Anerkennung. Nun kommt eine kämpferische Generation in die Jahre und bereitet sich auf ein neues Lebenskapitel vor. Für diese Herausforderung braucht sie Verbündete! Mit dem KDA haben wir seit vielen Jahren einen aufgeschlossenen Ansprechpartner. Diese Aufgeschlossenheit war und ist nicht selbstverständlich in einer Gesellschaft, in der heterosexuelle Biografien immer noch als maßgebliche Norm angesehen werden.

Für älter werdende Lesben, Schwule, aber auch Trans- und Intersexuelle ist die Forderung, die Vielfalt der Lebensformen auch im Alter zu ermöglichen, keine Rhetorik, sondern existentiell. Wir freuen uns, dass sich das KDA mit seinen Projekten, Fortbildungen und Veröffentlichungen so glaubhaft für veränderte Altersbilder und Altersrealitäten einsetzt.

Herzlichen Glückwünsch zum Jubiläum und alles Gute für eine gemeinsame Zukunft.

Das KDA, die von Wilhelmine Lübke und ihrer Stiftung begründete Keimzelle der modernen deutschen Altenhilfe, wird 50!

Prof. Dr. Günther Buhlmann Stadt Mönchengladbach, Stadtdirektor a.D.

Mit meiner herzlichen Gratulation verbinde ich den Wunsch, dass das KDA in seinem Jubiläum mehr sieht als nur den Anlass zu einem Rückblick auf seine in der Tat einzigartige Erfolgsgeschichte. Die mit seinem Namen verknüpfte Entstehung der Pflegeversicherung und die zahlreichen, heute in der Praxis bereits bewährten Modelle zeitgemäßer Altenarbeit sind kein Grund zur Selbstgenügsamkeit. Sie verpflichten vielmehr das KDA - in einer vielfältiger gewordenen Palette gerontologischer Sachkenner - eine Führungsrolle in der Fortentwicklung der Hilfe- und Unterstützungsangebote für eine nach Selbstbestimmung verlangende Seniorengeneration wahrzunehmen.

Sich dazu mit neuer Kraft auf den Weg zu machen, ist mein Glückwunsch für den Jubilar!

Die Altenpflege sähe in diesem Land ohne Ihr Mitwirken heute sicher anders aus.

Iris Christiansen Dan Produkte Pflegedokumentation GmbH, Geschäftsführerin

Seit einem halben Jahrhundert gestaltet das Kuratorium Deutsche Altershilfe e.V. die Pflegelandschaft in Deutschland mit – mit vielfältigen Projekten, innovativen Konzepten und vor allem immer wieder mit richtungweisenden Denkanstößen. So sähe die Altenpflege in diesem Land ohne Ihr Mitwirken heute sicher anders aus, hätte viele Qualitätsentwicklungen nicht erlebt und viele konzeptionelle Neuheiten hätten sich nicht entwickelt.
Von Ihren Ideen und Ihrer stetigen Beratung profitieren nicht nur führende Gesundheitspolitiker, sondern auch viele einzelne Akteure und Einrichtungen seit nunmehr fünf Jahrzehnten. Vor allem die KDA- Anregungen und Stellungnahmen im Bereich der Pflegeorganisation und Qualitätssicherung haben wir viele Male interessiert wahrgenommen.
Dafür gilt Ihnen unser Dank, verbunden mit herzlichen Glückwünschen zum Jubiläum. Daran knüpfen wir aber auch die Hoffnung, dass Sie in Zukunft weiterhin so intensiv für die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit, der Pflege und der gesellschaftlichen Wahrnehmung dieser wichtigen Aufgabenbereiche eintreten – zu Gunsten von Generationen von Pflegenden, aber vor allem von älteren Menschen, die sich heute über moderne Pflege- und Wohnangebote freuen können, die ohne die Arbeit des KDA so nicht möglich wären.

50 Jahre erfolgreiche und wertvolle Arbeit für ein gutes Leben im Alter

Malu Dreyer Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Landesministerin

Seit 50 Jahren setzt sich das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) dafür ein, dass die Menschen in Deutschland auch im Alter gut und selbstbestimmt leben können. Ich gratuliere dem KDA zu diesem Jubiläum und zu den vielen großen und kleinen Erfolgen, die es in dieser Zeit erzielt hat.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Anders als vor fünfzig  Jahren umfasst das Alter heute mehrere Generationen; entsprechend vielfältig sind die Lebenssituationen und die Bedürfnisse der älteren Menschen in unserem Land. Ich freue mich darüber, dass viele ältere Menschen gesund und aktiv sind und ihre Kenntnisse und Erfahrungen in die Gesellschaft einbringen. Für diese aktiven älteren Menschen brauchen wir noch mehr Möglichkeiten, sich zu engagieren und zu beteiligen. Dafür setzt sich das KDA seit vielen Jahren ein.

Andere ältere Menschen sind auf Unterstützung angewiesen. Das KDA hat sich immer dafür stark gemacht, die Lebensqualität dieser hilfe- und pflegebedürftigen älteren Menschen zu verbessern. Ein Ziel, das auch die rheinland-pfälzische Landesregierung gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern entschlossen verfolgt. Dabei nutzen wir immer wieder auch die große Kompetenz der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KDA.

In den letzten Jahrzehnten wurde schon einiges für unterstützungsbedürftige ältere Menschen erreicht; nicht zuletzt durch die Einführung und beständige Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Dennoch bleibt es eine wichtige politische und gesellschaftliche Aufgabe, die Lebensbedingungen pflegebedürftiger und auch demenzkranker Menschen und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Die dringend notwendige Weiterentwicklung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs muss ein nächster Schritt sein. Dabei sollte berücksichtigt werden, wie stark ein Mensch in seiner Selbstständigkeit eingeschränkt ist. Das würde endlich auch Menschen mit einer dementiellen Erkrankung umfassen, die zwar keinen Bedarf an Grundpflege, aber eine eingeschränkte Alltagskompetenz und damit einen erhöhten Pflegebedarf haben. Damit die Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in vertrauter Umgebung leben können, fördert die rheinland-pfälzische Landesregierung innovative Wohnformen und nachbarschaftliche und ambulante Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Ich bin sehr froh, dass ältere Menschen und ihre Angehörigen auch in Zukunft einen so starken Partner wie das KDA an ihrer Seite haben. Ich wünsche dem KDA weiter viel Erfolg und alles Gute für seine Arbeit.

Das DRK und die Gesellschaft brauchen die Visionen des KDA.

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg Deutsches Rotes Kreuz, Vizepräsidentin

Seit nunmehr 50 Jahren setzt sich das KDA dafür ein, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung älterer Menschen zu stärken und ihr Umfeld so lebenswert zu gestalten, damit sie trotz gegebenenfalls eingetretenen Hilfe- und Pflegebedarfs so lange wie möglich Zuhause wohnen bleiben können.

Das DRK und die Gesellschaft brauchen die Visionen des KDA und die Kommunikation zu Themen, wie zum Beispiel dem Erhalt tragfähiger Sozialbeziehungen durch eine neue Kultur des Miteinanders und der geteilten Verantwort von Familien, bürgerschaftlich Engagierten und professionellen Dienstleistern im Bereich der Altenhilfe. Bleiben Sie ein Forum für den Gedankenaustausch und setzen Sie weiterhin zukunftsorientierte Impulse, um das Leben älterer und pflegebedürftiger Menschen zu verbessern.

Das KDA ist für uns ein wichtiger Partner sowie ein Wegbegleiter für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit.

Clemens Graf von Waldburg-Zeil Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretär

Das KDA wird im Jahr 2012 seit 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen entwickeln. Es ist für uns ein wichtiger Partner sowie ein Wegbegleiter für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit. Ihre Kreativität und Inspiration haben im Rahmen ihrer Projekte, Beratungen, Fortbildungen, Tagungen und Veröffentlichungen wesentlich dazu beigetragen, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Die Ideen und die Kommunikation zu Themen wie einer gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit, bürgerschaftlichem Engagement, aber auch dem altersgerechten Planen, Bauen und Wohnen sind mittlerweile Meilensteine – um nur einige exemplarisch zu nennen.

Wir wünschen Ihnen auch zukünftig diese hohe Kompetenz und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Für die Umsetzung zukunftsweisender Wohnformen, ist das KDA für uns der Partner.

Karl-Heinz Grund Wirtschaftsbund Sozialer Einrichtungen Zentralverwaltungs GmbH, Vorstandsvorsitzender

Seit 50 Jahren setzt sich das KDA nun bereits erfolgreich dafür ein, die Lebensqualität und die Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben älterer Menschen positiv zu beeinflussen. In seiner 50-jährigen Arbeit hat das KDA die Entwicklung und Planung von Wohnformen für alte hilfe- und pflegebedürftige Menschen maßgeblich beeinflusst. Ein Meilenstein sind die Hausgemeinschaften, wo pflegebedürftige alte Menschen in familienähnlichen, kleinteiligen Strukturen zusammen leben und gepflegt werden. Ein Beispiel aus jüngster Zeit sind die Quartiershäuser. Sie ermöglichen ein Leben in der Öffentlichkeit und Gemeinschaft und schützen zugleich das Recht auf Privatsphäre und Selbstbestimmung.

Die Richtlinien und Denkanstöße des KDAs sind für die Dienstleistungen und Produktentwicklung der WIBU Gruppe ein elementarer Grundpfeiler. Das KDA ist für uns ein wichtiger Partner und ein Garant dafür, dass ältere Menschen sich auch in fortgeschrittenem Alter aktiv in die Gesellschaft einbringen können und lebenswerte Rahmenbedingungen für diese wichtige und immer größer werdende Gruppe in unserer Gesellschaft tatsächlich umgesetzt werden!

Wir gratulieren dem KDA und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Zukunft!

Was das KDA besonders auszeichnet, ist sein Ansatz konkrete, umsetzbare Lösungsstrategien zu entwickeln.

Alexander Gunkel Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Mitglied der Hauptgeschäftsführung

2012 startet die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre in der Rentenversicherung. Die Altersgrenzenanhebung ist eine Reaktion des Gesetzgebers auf die gewaltigen demografischen Veränderungen, vor denen Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten steht und die Auswirkung weit über die Rentenversicherung hinaus haben werden.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) gehört zu denjenigen Organisationen, die die Bedeutsamkeit des Themas früh erkannt haben. Was das KDA in diesem Zusammenhang besonders auszeichnet, ist sein Ansatz, nicht bei der Problemanalyse stehen zu bleiben, sondern konkrete, umsetzbare Lösungsstrategien zu entwickeln. Ein Beispiel für die richtungsweisende Arbeit des KDA war auch dessen maßgebliche Mitwirkung im Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs: Das neue Konzept zur Quantifizierung des Pflegebedarfs bietet eine ernst zu nehmende Alternative zum bisherigen Verfahren. Der vom KDA beschrittene Weg, Netzwerke zu stärken und bürgerschaftliches Engagement zu fördern, ist richtig und muss weiter fortgesetzt werden gerade in Zeiten, in denen die finanziellen Handlungsspielräume des Staates enger werden.

Wir können uns glücklich schätzen, dass das KDA als „Denkwerkstatt“ mit Ideen fungiert und deren Umsetzung vorantreibt!

Christine Haderthauer Bayerisches Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Bayerische Staatsministerin

Seit 50 Jahren bewährt sich das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) als Impulsgeber, um eine hohe Lebensqualität älterer und pflegebedürftiger Menschen zu sichern und auszubauen. Dazu gratuliere ich dem KDA ganz herzlich und spreche dem KDA meine Anerkennung für die großen Verdienste in der Entwicklung der Arbeit mit älteren Menschen aus!

Das Leben älterer Menschen ist bunt und vielfältig. Gefordert sind deshalb unterschiedliche Konzepte und Ideen, wie das Leben im Alter gestaltet werden kann. Dazu hat das KDA mit seinen Denkanstößen entscheidende Impulse gesetzt. Schon in Zeiten, in denen die Idee einer „alter(n)sgerechten Lebenswelt“ noch nicht populär war, hat das KDA die Entwicklung von der klassischen Fürsorgepolitik in eine zukunftsgerichtete, moderne Seniorenpolitik wesentlich mitgeprägt. Wir können uns glücklich schätzen, dass das KDA als „Denkwerkstatt“ mit immer neuen Ideen fungiert und die Umsetzung neuer Ideen durch ihre Fördermittel vorantreibt.

In unserem gemeinsamen Interesse wünsche ich dem KDA weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.

Das KDA hat sich in diesen Jahren nie gescheut, auch „Flagge zu zeigen“.

Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch Handeln statt misshandeln! Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.

Wer in Deutschland eine Frage über Themenbereiche aus der Altershilfe hat, wendet sich seit Jahrzehnten an das KDA. Dort bekommt er eine fachlich fundierte und informative Antwort. Und das seit 50 Jahren! Schon von daher ist das KDA ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Ratgeber für alle, die in der Altenhilfe tätig sind oder Fragen „rund ums Alter“ haben.

Vielfältige und umfangreiche Projekte wurden in diesen Jahren erfolgreich durchgeführt. Wissenschaftliche und praxisbezogene Arbeiten wurden publiziert. Dies geschah immer im Hinblick auf realistische Umsetzungsmöglichkeiten. Zahlreiche Praxis-Handbücher entstanden. Die vielfältigen Themenbereiche, die bearbeitet wurden reichten von der Pflege, insbesondere von Menschen mit Demenz, über neue Wohnformen bis zu dem Online-Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege „Aus kritischen Ereignissen lernen“.

Das KDA hat sich in diesen Jahren nie gescheut, auch „Flagge zu zeigen“. Kritische Problembereiche wie „Zivilcourage“ und „Gewalt in der Pflege“ nahm sie genau so auf, wie die fachliche Diskussion um den Pflegebericht und die Pflegeversicherung.

Seit 50 Jahren setzt sich das KDA für die Belange alter Menschen, deren Angehörige und den in der Altenhilfe Tätigen ein. Gibt es auch inzwischen weitere Anlaufstellen, so ist das KDA als unabhängige Einrichtung die Institution, einfach die Anlaufstelle für alle.

Dafür gebührt ihr Anerkennung und Dank! Mögen sich auch Schwerpunkte der Altenhilfe wandeln und ändern, so wird das KDA, sich nicht verleugnend, den Anforderungen stellen und bewältigen!

Wir brauchen Impulsgeber wie das KDA!

Prof. Dr. med. Udo Janßen Deutsches Krankenhausinstitut, Geschäftsführender Vorstand

Ich gratuliere dem KDA herzlich zum 50. Geburtstag – auch im Namen des gesamten Teams des DKI – Deutsches Krankenhaus Institut e. V. Das DKI besteht nur ein paar Jahre länger – wir wissen also nur zu gut, wie viel Engagement und Herzblut für die Sache man Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr benötigt, sich eine Position zu erarbeiten und dann erfolgreich zu bleiben. Das KDA hat früh erkannt, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Alter und Altern auseinander zu setzen und hat initiativ dazu beigetragen, Lösungen und Innovation auf den Weg zu bringen, Akzente zu setzen, neue Fragen aufzuwerfen und visionär zu sensibilisieren. Und das Thema wird uns weiter intensiv beschäftigen – wir sind erst am Anfang und brauchen heute und in Zukunft Impulsgeber wie das KDA. Ich wünsche Ihnen weiterhin Kraft für Kreativität und Kommunikation, seien Sie weiterhin ideenreich, mutig und innovativ.

Unverzichtbarer Wegweiser für die wissenschaftliche Arbeit

Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff Kuratorium Deutsche Altershilfe, Kurator

Die Kraft des Alltags
und die Kompetenz der Alten
werden gewonnen und erhalten durch
den Konzeptreichtum der Alter(n)sforschung
im Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Das KDA war und ist mir unverzichtbarer Wegweiser für die wissenschaftliche Arbeit für alte Menschen und mit alten Menschen. Mögen auch zukünftig diese relevanten Impulse gesellschaftlich und individuell wirksam werden.

Mit den allerbesten Glücks- und Segenswünschen zum 50-jährigen Bestehen

50 Jahre bewährte Partnerschaft

Christian Kipper ARD Fernsehlotterie und Stiftung Deutsches Hilfswerk, Geschäftsführer

Den Weg des KDA begleitet die ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ von Anfang an: Über die Stiftung Deutsches Hilfswerk wird die Arbeit des KDA gefördert. Eine bewährte Partnerschaft, denn schließlich ist der Auftrag des KDA auch eines der wesentlichen Anliegen unserer Lotterie-Veranstaltung: zeitgemäße soziale Maßnahmen, insbesondere für ältere Menschen, zu begleiten und finanziell zu unterstützen. Und so sind KDA, Deutsches Hilfswerk und Fernsehlotterie einig in dem Ziel, auch in Zukunft für solidarisches Handeln zu werben, Generationen zu verbinden und die Gesellschaft in ihrer Vielfalt zu stärken.

Wir gratulieren recht herzlich zu 50 Jahren erfolgreichen Wirkens und freuen uns auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!

Herausforderungen mit Mut und gutem Networking begegnen!

Prof. Dr. Thomas Klie Evangelische Fachhochschule Freiburg

Das KDA war, als die Deutsche Altenhilfe noch in den Kinderschuhen steckte, einer der wesentlichen Motoren für eine menschenfreundliche, fachlich fundierte und praxisnahe Weiterentwicklung der Konzepte und Strukturen der Altenhilfe und Altenarbeit. Das KDA hat mit Hilfe der Mittel des Deutschen Hilfswerks maßgeblichen Anteil daran, dass sich Praktiker der Altenhilfe weiterqualifizieren konnten und so in der Lage waren, die Erkenntnisse aus einer noch jungen Gerontologie in ihre alltägliche Arbeit einbeziehen zu können. 

Schließlich war und ist das KDA ein vertrauenstiftender Netzwerker: Gerade in dieser Funktion hat es eine besondere Wirksamkeit entfaltet: Es makelte zwischen Wissenschaft, Praktikern, Ministerien, Stiftungen und Politik.Die Zusammensetzung des Kuratoriums ist ein Ausdruck dieses verzweigten Netzwerkes, das bis heute wichtiges Kapital des KDA bildet. 

Es ist dem KDA trotz sich auch für das KDA stellenden Finanzierungssorgen zu wünschen, dass es nicht primär als Wettbewerber im größer gewordenen Kreis politikberatender und forschender Institutionen auftritt, sondern weiterhin für die Zukunft der Altenhilfe maßgebliche Positionen bezieht, als Themenanwalt auftritt und Kommunen und Verbänden dazu verhilft, ihre Verantwortungsrollen in der Weiterentwicklung der Altenarbeit und Pflege angesichts der kulturellen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen des demografischen Wandels gerecht zu werden. Dabei wird die Wiederentdeckung der Kommunen als zentraler Lebens- und Sorgeort für ältere Menschen besondere Aufmerksamkeit zu schenken sein. Für diese Aufgaben wünsche ich Mut und gutes Networking! 

Dank an einen verlässlichen Wegbegleiter!

Alexander Künzel Bremer Heimstiftung, Vorstandsvorsitzender

Für mich in meiner Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung ist das KDA über die Jahrzehnte ein wichtiger Begleiter und unersetzlicher Impulsgeber gewesen! Die intensive Zusammenarbeit hat über die Jahrzehnte wesentlich zur modernen Ausrichtung der Bremer Heimstiftung beigetragen.

Herausragend erlebte ich die KDA-Fachtagung zum Ausbau von Hausgemeinschaften so ungefähr im Jahr 1995 in Braunschweig. Damals schleppten Willi Rückert und Hans-Peter Winter – die zwei KDA-Urgesteine – neue Ideen aus Frankreich in die bundesdeutsche Szene. Im Mittelpunkt aller Versorgung und Unterstützung müsse in Zukunft die Wohnküche stehen. Mich hat das so überzeugt, dass ich zurückgekehrt aus Braunschweig sofort den Bau unseres damaligen Pflegeheims Rablinghausen stoppte und die Architektur und die Betriebsstruktur hin zu einem autonomen Wohnküchenkonzept weiterentwickelte! Für die Bremer Heimstiftung bedeutet dieser KDA Impuls wirklich eine Zäsur – und seit dem sind fast alle unsere Pflegeheime auf Hausgemeinschaften umgestellt worden.

Heute reicht die Kooperation bis hin zu unserem Schulterschluss im Netzwerk SONG, Soziales neu gestalten. Ich wünsche dem KDA auch weiterhin im demographischen Wandel eine wichtige Rolle, die die gelegentliche Einfalt der Altenhilfeszene mit immer wieder neuer Vielfalt bereichert und weiterentwickeln hilft.

Impuls für Altersmedizin, Erleuchtung für die Politik - dem KDA sei Dank.

Prof. Dr. med. Erich Lang Carl-Korth-Institut Erlangen

Als 1962 das Kuratorium Deutsche Altershilfe von Bundespräsident Heinrich Lübke und seiner Frau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen wurde, gab es in Deutschland zwar schon eine große Anzahl von Altersheimen, so wurden Einrichtungen für betagte Menschen damals recht undifferenziert genannt. Doch es gab kein schlüssiges Konzept, wie denn altersgerechtes Wohnen und Leben künftig aussehen sollte. Aber nicht nur das. Es fehlte an grundlegenden wissenschaftlichen begleiteten Studien darüber, wie der demografischen Entwicklung einer alternden Bevölkerung zu begegnen ist. Das heißt, es fehlte eine Institution, die bedeutsam und kompetent war, um in der Bundesrepublik Gehör zu finden.

Die Bindung an den Bundespräsidenten sowie die wissenschaftlich begründeten Empfehlungen des KDA verhalfen zu Einfluss und belegten Fachkompetenz. Sie führten zu der nötigen Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und schließlich auch bei den Politikern. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe entwickelte nicht nur Konzepte und Modelle für die ambulante und stationäre Altershilfe, sondern sorgte auch dafür, dass ihre verschiedenen Fachbereiche in Zusammenarbeit mit den Kuratoriumsmitgliedern und Experten von außerhalb allgemeine Anerkennung fanden.

Durch die Unterstützung der Gründung des ersten deutschen geriatrischen Lehrstuhls im Wintersemester 1973/74 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg hat das Kuratorium zudem einen wichtigen Impuls für die Altersmedizin gegeben, der sich nicht nur in Lehre und Forschung sondern mit zeitlicher Verzögerung auch in der geriatrischen Ausbildung der Ärzte niedergeschlagen hat. Dem Kuratorium Deutsche Altershilfe gebührt Dank und Anerkennung dafür, dass es einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung unserer alten Mitbürger geleistet hat, die Politik erleuchtete, die Versorgung alter Menschen in ambulanten und stationären Institutionen verbesserte und der Altersmedizin mit zum Durchbruch verhalf.

Das KDA – ein Pionier der modernen Altenarbeit!

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V., Vorsitzende

1962 war das KDA der einzige Ansprechpartner sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Regierung, wenn es um Fragen des Alterns ginge. Damals gab es weder Seniorenbüros noch ein Seniorenministerium. 1962 dominierte noch das Bild des hilfsbedürftigen, pflegebedürftigen alten Menschen, dem geholfen werden musste – sowohl in Wohnungsfragen, in Fragen der Pflegebedürftigkeit. Es war eine Zeit, in denen „Wärmestuben für ältere Menschen“  das Hauptthema der Altenfürsorge waren, in denen  „Essen auf Rädern“ gerade eben eingeführt wurde. Es war eine Zeit, in denen Altenheime noch „Bewahranstalten“ waren, deren „Insassen“ als bettlägerig betrachtet wurden. Eine Wissenschaft, die sich mit Fragen des Alterns befasste, war noch ganz in den Anfängen.

Das KDA war von Anfang an Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis, bemüht, die neuesten Erkenntnisse über Alternsprozesse in die Praxis umzusetzen und  Fragen, die die Regierung im Zusammenhang mit dem Umgang mit alten Menschen stellte, zu beantworten. Das KDA hatte Alternsprozesse analysiert und für eine Veränderung des damals noch sehr negativen Altersbildes gesorgt. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe setzte sich – damals als einzige Organisation - für die Belange älterer Menschen in.

Das KDA – ein Pionier der modernen Altenarbeit! Mittlerweile haben viele andere Institutionen ähnliche Aufgaben übernommen, doch letztendlich bauen sie auf den Erkenntnissen und Grundlagen des KDA auf. Dafür gebührt ihm ein besonderer Dank! Die Aufgaben der Zukunft mögen sich verändert haben, doch das KDA wird sie meistern!

Das KDA verdient höchsten Respekt für sein unermüdliches wie professionelles Engagement.

Prof. Dr. Björn Maier Deutscher Verein für Krankenhaus-Controlling e.V., Vorstandsvorsitzender

Der DVKC e. V. – Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft gratuliert dem KDA zum 50. Jubiläum. Auch wenn sich unsere beiden Tätigkeitsbereiche im täglichen Wirken nicht direkt berühren, so beobachten auch wir Strategen und Controller in der Gesundheitswirtschaft sehr aufmerksam, was sich wie in der Pflege und der Altenhilfe entwickelt. Natürlich wissen wir, welch hohen Stellenwert dieser Bereich einnimmt, noch dazu in unserer schnell alternden Gesellschaft. Es ist uns nicht entgangen, dass das KDA seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle eingenommen hat und immer für richtige Impulse und wichtige Anstöße sorgte. Das KDA hat sich verdient eine zentrale Position mit hohem Ansehen erarbeitet und verdient höchsten Respekt für sein unermüdliches wie professionelles Engagement. Solche Kollegen brauchen wir in der Gesundheitswirtschaft und wir wünschen aufrichtig alles Gute für die nächsten 50 Jahre.

Unsere Gesellschaft braucht Institutionen wie das KDA.

Ulrike Mascher Sozialverband VdK Deutschland, Präsidentin

All diejenigen, die sich in Deutschland für die Interessen alter Menschen engagieren, haben der Arbeit und dem Engagement des Kuratoriums Deutsche Altershilfe in den letzten 50 Jahren viel zu verdanken.

Ob es um die Wohnsituation oder die Versorgung und Pflege alter Menschen, die Entwicklung einer altersangemessenen medizinischen Behandlung oder um Prävention und geriatrische Rehabilitation geht, das KDA bleibt hoffentlich viele weitere Jahrzehnte Anreger, Anstifter, Vermittler und Mitstreiter bei diesen und anderen wichtigen Themen.

Unsere Gesellschaft braucht Institutionen wie das KDA und damit die Erfahrungen und das Wissen der Menschen, die sich im Kuratorium engagieren.

Das KDA – für die Pflege wichtige Größe und verlässlicher Partner

Bernd Meurer Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, Präsident

Herzlichen Glückwunsch dem KDA! Für ein Menschenleben bedeuten 50 Jahre, mitten im Leben zu stehen und noch viele Jahre vor sich zu haben und erst recht nicht, alt zu sein!

In 50 Jahren engagiertem Tun, konsequentem Handeln, energischem Einsatz und konzentriertem Kümmern stecken viel Energie, Geduld, Überzeugung, Zeit und Herzblut aller Beteiligten. Dieses verdient uneingeschränkt Anerkennung und höchsten Respekt, denn das KDA hat mit seinen Projekten, Aktionen und durch sein Engagement stets wichtige Akzente gesetzt, die uns auch in der Pflege immer zugute gekommen sind und unsere Arbeit wertvoll unterstützt haben.

Schon in Zeiten, in denen das Alter(n) noch nicht so prominent diskutiert wurde und die Akzeptanz für das Altern noch nicht so hoch war, ebnete das KDA bereits den Weg für das Thema Alter(n) und sensibilisierte für das heute wichtigste unserer Gesellschaft. Ich schätze die respekt- wie wertvolle Zusammenarbeit im Kuratorium des KDA sehr und erachte den kontinuierlichen Austausch gerade in diesem Gremium als unverzichtbar und zukunftsweisend, auch wenn die Perspektive der privaten Anbieter erst nach und nach Niederschlag findet.

Die Pflegeeinrichtungen vor Ort können der Schrittfolge des KDA nicht immer folgen. Das ist nicht zu kritisieren, sondern gewollt. Der Wechsel der Generationen der stationären Versorgung vor Ort folgt einem anderen Rhythmus als dem von zehn Jahren der KDA Konzepte. Die konzeptionellen Anstöße, die regelmäßig geliefert werden, sind in ihrer nicht zu unterschätzenden Wirkung jedoch sowohl hilfreich als auch anspornend.

Nachhaltige Lösungen finden wir nur mit Partnern – Partner wie das KDA.

50 Jahre KDA stehen für fünf Jahrzehnte Innovationen für die Situation älterer Menschen in Deutschland.

Prälat Dr. Peter Neher Deutscher Caritasverband, Präsident

50 Jahre Kuratorium Deutsche Altershilfe stehen für fünf Jahrzehnte Innovationen für die Situation älterer Menschen in Deutschland. Durch das KDA ist das Bewusstsein in unserer Gesellschaft gewachsen, dass das Alter nicht nur defizitorientiert betrachtet werden darf. Denn ältere Menschen sind „Experten fürs Leben“, die ein Recht darauf haben, möglichst selbst bestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Durch Förderschwerpunkte des KDA, wie etwa Quartierskonzepte, können in der Praxis konkrete Verbesserungen erreicht werden. So kann mit Hilfe des KDA auch der Deutsche Caritasverband den Ansatz der Sozialraumorientierung beispielsweise in Wohnquartieren befördern. Ältere Menschen sollen ihren Lebensraum so mitgestalten können, dass sie trotz möglicher physischer oder psychischer Beeinträchtigungen möglichst lange selbst bestimmt in der gewohnten Umgebung leben können – und das auch mit besonderem Unterstützungsbedarf. Herzlichen Glückwünsch zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!

50 Jahre Thinktank und Engagement für die Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen

Dr. Peter Pick Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), Geschäftsführer

Das KDA war und ist für den Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes ein unverzichtbarer Partner für die Belange der Pflege und ein Mitstreiter für die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Wenn es beispielsweise um die Lebenssituation für Menschen mit Demenz geht, um Qualität und Transparenz in der pflegerischen Versorgung oder um Gewalt in der Pflege – das KDA hat diese Themen aufgegriffen und kritisch begleitet.
In den letzten Jahren hat sich dank vielfältiger Initiativen des KDA einiges verbessert: Mit seinen Konzepten für den Bau und den Betrieb von Pflegeheimen hat sich das KDA bleibende Verdienste erworben; ebenso mit praxistauglichen Vorschlägen zum Wohnen und Leben im Alter. Allerdings stehen uns in der Pflege noch politisch schwierige Aufgaben bevor. Als prominentestes Beispiel ist hier das Werben für einen neuen Pflegebegriff hervorzuheben. Hier gilt es, die Gleichbehandlung von kognitiv und somatisch bedingter Pflegebedürftigkeit zu erreichen.
50 Jahre Kuratorium Deutsche Altershilfe – das sind 50 Jahre Thinktank und Engagement für die Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen, für eine moderne Altenhilfe und die Weiterentwicklung von Pflege und Betreuung. Dazu gratuliere ich sehr herzlich und wünsche weiterhin viel Erfolg.

KDA - ein halbes Jahrhundert Erfolgsgeschichte!

Prof. Dr. Stefan Pohlmann Hochschule München, Professor für Gerontologie

Seit einem halben Jahrhundert bildet das KDA eine verlässliche Orientierung für die Arbeit mit und für ältere Menschen.

Die Rollen des KDA und Ihrer Vertreterinnen und Vertreter waren im Laufe dieser Jahre stets vielfältig. Als Mahner für die Politik, als Lobbyisten für ältere Menschen, als Impulsgeber für die Forschung, als Mittler zwischen Theorie und Praxis, als Trendsetter für gerontologische Initiativen, als Forum für einen fachlichen Austausch, als Wegbereiter einer innovativen Altenhilfe und Altenarbeit – gleichsam als Partner, Streiter und Visionäre für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Wenngleich aus gesellschaftspolitischer Perspektive noch viele Ziele unerreicht geblieben sind, hat das KDA unbestritten eine Erfolgsgeschichte hinter sich. Gerade weil aber noch so manche Aufgabe auf der Agenda steht, freue ich mich auf den zukünftigen Beistand, den das KDA für die Gerontologie bietet. Die letzten 50 Jahre machen Mut, auch das zu verwirklichen, was heute noch unerreichbar zu sein scheint.

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles erdenklich Gute für die Zukunft!

Das KDA - wichtiger Kooperationspartner der Robert Bosch Stiftung

Dr. Almut Satrapa-Schill Robert Bosch Stiftung, Bereichsleiterin "Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung"

Seit 20 Jahren ist das KDA wichtiger Kooperationspartner der Robert Bosch Stiftung. Seine Mitarbeiter haben uns mit großem Engagement und Sachkenntnis bei Projekten beraten und in Kommissionen und Beiräten mitgewirkt, die der Verbesserung der Rahmenbedingungen der Altenpflege, der Reform der beruflichen Qualifizierung und der Schaffung akademischer Strukturen in der Pflege dienten. Immer mit dem Blick für die Praxis und für die Bedürfnisse alter Menschen und für die in der Altenpflege agierenden Berufsgruppen. Besonderes Augenmerk galt in den letzten Jahren gemeinsamen Aktivitäten unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ sowie der Aufarbeitung der Geschichte der Altenhilfe und in jüngster Zeit der Umsetzung des Förderprogramms "Palliative Praxis für alte Menschen". Auch in Zukunft wird das KDA für uns Partner, Ratgeber und Multiplikator sein, in einer Zeit, die von umfassenden demographischen und strukturellen Veränderungen gekennzeichnet ist und bei der die Altenhilfe und Altenpflege und die Rolle alter Menschen in unserer Gesellschaft und damit die Institution KDA eine besondere Bedeutung einnehmen werden.
Dafür wünschen wir den Mitarbeitern des KDA Weitblick, Mut und viel Erfolg.
Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag!

Was sind schon 50 Jahre!

Elisabeth Scharfenberg Bündnis 90/ Die Grünen, Gesundheitspolitische Sprecherin

Victor Hugo stellte treffend fest: „40 Jahre sind das Alter der Jugend, 50 die Jugend des Alters“. Damit eröffnet er seine Weitsicht auf die Chronologie des Lebens. Was sind schon 50 Jahre! Erst im Rückblick erlangen sie Geltung. Erst in der Nachschau eröffnet sich das Erreichte. Oft ist das Realisierte nicht bewusst, weil das Zukünftige drängt und die Veränderungen scheinen nicht schnell genug voranzugehen.

Es hat sich viel verändert bezüglich der Lebenssituation und unseres Bildes vom Alter. Diesen Wandel und  diese Veränderung hat das KDA teilweise initiiert und maßgeblich begleitet und mit zu verantworten. Dabei erneuert sich das Kuratorium nach außen hin immer wieder, schreibt Konzepte fort, entwickelt Ideen für das zukünftige Leben im Alter. So lässt es sich alt werden: nach außen frisch und innovativ; und im Herzen die alte und immer noch geltende Grundüberzeugung, sich für die Älteren in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Ich wünsche dem KDA weiterhin Durchsetzungskraft und Stimmgewalt; eine feste Hand, die die Geschicke zielgerichtet steuert und das feine Gespür für die Themen unserer Zeit und der Zukunft.

Das KDA war in all den 50 Jahren zu jeder Zeit im besten Sinne modern.

Dr. Ulrich Schneider Der Paritätische Gesamtverband, Hauptgeschäftsführer

Nun sind 50 Jahre für eine Institution, die sich dem Alter verschrieben hat, eigentlich „überhaupt kein Alter“, wie man im Volksmund sagt. Und doch: Nach einem halben Jahrhundert KDA gibt es Grund genug, herzlich zu gratulieren und Danke zu sagen.

Das KDA hat es wie kaum eine andere Institution verstanden, Entwicklungen ganz frühzeitig aufzuspüren, Probleme vorweg zu nehmen und auch eigene Trends zu setzen. Das KDA war in all den 50 Jahren zu jeder Zeit im besten Sinne modern. Dabei hat es jedoch immer auch der Versuchung widerstanden, Modernismen oder gar hohlem Wortgeklingel zu erliegen. Selbstbestimmung und die Würde des älteren Menschen waren und sind stattdessen zu jeder Zeit Leitbild der konzeptionellen Arbeit und der theoretischen Reflektion des Kuratoriums.

Gerade in Zeiten, in denen die Altenhilfe nicht selten ökonomistischen Bestrebungen ausgesetzt ist, gewinnt das KDA damit in der aktuellen Diskussion seine besondere Bedeutung und seinen besonderen Rang. Zu dieser Leistung noch einmal die aufrichtige Gratulation verbunden mit den besten Wünschen für die nächsten 50 Jahre seitens des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Wertvolle Arbeit für die alten Menschen, ihre Angehörigen und für die Zukunft unserer Gesellschaft

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Als das Kuratorium Deutsche Altershilfe vor einem halben Jahrhundert seine Arbeit aufnahm, war es um die Wohn- und Lebensqualität älterer Menschen oft schlecht bestellt. Auch heute glänzt sicher nicht alles, was „Seniorenresidenz“ heißt, doch alte Menschen haben heute viel mehr Möglichkeiten, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – in Heimen, in den eigenen vier Wänden und in vielen alternativen Wohnformen.

Das Engagement des Kuratoriums Deutsche Altershilfe für die Verbesserung der Wohnsituation Älterer hat daran einen großen Anteil, weil es den Wunsch alter Menschen nach Teilhabe betont. Seit nunmehr 50 Jahren gestaltet das Kuratorium damit ein Bild vom Alter, das nicht Gebrechen und Krankheit Älterer in den Vordergrund stellt, sondern ihren Wunsch nach Eigenständigkeit.

Ich gratuliere dem Kuratorium Deutsche Altershilfe und allen seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern herzlich zu diesem Jubiläum. Sie leisten damit wertvolle Arbeit für die alten Menschen, ihre Angehörigen und für die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Bundesregierung trägt der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen mit Maßnahmen wie der Familienpflegezeit, den Wohnprogrammen und der Allianz für Demenz Rechnung.

Ich schätze das Kuratorium Deutsche Altershilfe dabei als sachkundigen und konstruktiven Partner und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg!

Die Altenhilfe in Deutschland ohne das KDA? Undenkbar!

Wolfgang Stadler AWO Bundesverband, Vorstandsvorsitzender

Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren Kompetenzentwicklung zum Wohle der älteren Menschen in Deutschland - zum Jubiläum übermittelt die Arbeiterwohlfahrt ihren sehr herzlichen Dank dafür an das KDA!

Die vielfältigen Aktivitäten und Initiativen u.a. in den Bereichen ‚Wohnen im Alter‘, ‚Menschen mit Demenz‘ und vor allem auch die Förderung und Qualifizierung von Mitarbeitenden in der Pflege haben deutlich dazu beigetragen, dass Selbstbestimmung und die Lebensqualität im Alter Leitprinzipien in der Altenhilfe geworden sind. Ideen und Konzepte zu entwickeln und dieses in enger Tuchfühlung mit der Praxis, das zeichnet das KDA aus.
Wir freuen uns auf die weiteren Impulse, die wir in wertschätzender Kooperation mit dem KDA in der praktischen Arbeit umsetzen.

In 50 Jahren wird das KDA noch gebraucht.

Anja Stahmann Bremen, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen

Unsere schnelllebige Gesellschaft braucht die Ruhe und Erfahrung, den Überblick und die Kompetenz, die man mit dem Alter erwirbt. Damit wir gemeinsam diese Fähigkeiten nutzen und weiter geben können, brauchen wir eine Kultur des Alters und des Alterns, die Selbständigkeit und Selbstbestimmung im Alter fördert. Das ist nicht nur Theorie, das kann und muss man ganz praktisch umsetzen.

Die Pflegeversicherung hat de facto zu einem quantitativen Ausbau des stationären Pflegeangebots geführt. Es kann nicht unser Ziel sein, diesen Aufbau fortzusetzen. Die Kommunen sollten es sich zur Aufgabe machen, einerseits auf eine reduzierte Nutzung des stationären Angebots hinzuwirken, andererseits die Potenziale der nachbarschaftlichen Unterstützungsnetze zu fördern.

Hierbei leistet das KDA mit seinen Konzepten, Modellprojekten, Fortbildungen usw. wertvolle Hilfen. Die werden wir auch in 50 Jahren noch brauchen, wenn unsere Gesellschaft vor ganz anderen Herausforderungen stehen wird als heute.

Für ein modernes Bild des Alters

Barbara Steffens Nordrhein-Westfalen, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

50 Jahre Kuratorium Deutsche Altershilfe - das war und ist immer auch ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zwischen nordrhein-westfälischer Landespolitik und KDA gewesen. Konsequent hat sich das Kuratorium in all den Jahren für die Interessen älterer und alter Menschen eingesetzt, Probleme angesprochen und Themen gesetzt. Heute erscheint uns die Erkenntnis selbstverständlich, dass Menschen im Alter ihr Leben in ihrem gewohnten sozialen Umfeld, in Würde und Selbstbestimmung führen können. Leider entspricht die Realität in weiten Teilen nicht diesem schönen Bild.

Älter werden darf nicht bedeuten, nicht mehr teilhaben zu können. Der Gedanke der Inklusion kann nur gelingen, wenn wir niemanden aus dem Auge verlieren. Als Land Nordrhein-Westfalen sind wir gerade dabei, die Herausforderungen anzunehmen, die mit dieser Forderung einhergehen. Generationenübergreifend sollen alle Menschen, so lange sie dies möchten, in ihrem Quartier leben können. Mit dem Kuratorium hatten wir zu jeder Zeit einen fachlich kompetenten, offenen und engagierten Ansprechpartner, der die Arbeit von Projekten vor Ort unterstützt und wichtige Impulse für die nächsten Umsetzungsschritte gibt. Ich bin mir sicher, dass wir auch auf dem Weg einer altersgerechten Quartiersentwicklung in die gleiche Richtung unterwegs sein werden.

Ich gratuliere zu 50 Jahren erfolgreicher Arbeit und dazu, dass es dem KDA in all diesen Jahren gelungen ist, die sich verändernden Zeitläufe mit zu gestalten und mit seiner unverwechselbaren Stimme mit zu prägen. Und dass diese Stimme aus Köln kommt, das freut mich als nordrhein-westfälische Ministerin natürlich besonders.

Das KDA hat Pionierarbeit geleistet.

Johannes Stockmeier Diakonisches Werk der EKD e.V., Präsident

Die Lebenslagen alter Menschen, die gesellschaftlichen Bilder vom Alter und die Selbstdefinition älterer Menschen haben sich in den 50 Jahren, in denen das Kuratorium Deutsche Altershilfe im Interesse älterer Menschen tätig ist, radikal verändert. Das KDA hat die Chancen der steigenden Lebenserwartung genauso wie die Herausforderungen der Hochaltrigkeit frühzeitig wahrgenommen und war und ist für das Diakonische Werk der EKD, dem evangelischen Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege, eine wichtige Instanz der deutschen Altenpolitik.

Als das Kuratorium Deutsche Altershilfe gegründet wurde, galt das Alter weithin als „Lebensabend“, der primär durch Gebrechlichkeit und den Rückzug aus der Gesellschaft gekennzeichnet war. Heute wird das Alter als eine individuell wie gesellschaftlich zu gestaltende aktive Lebensphase gesehen, die bei der Gestaltung der eigenen Wohnverhältnisse bis ins hohe Alter beginnt und vielfältige Formen gesellschaftlicher Teilhabe und Mitgestaltung einschließt. Diesen Bewusstseinswandel hat das KDA als engagierter Anwalt für die Interessen älterer Menschen mitgestaltet.

Früh hat sich das KDA für ein differenziertes und modernes Altersbild eingesetzt, war aber nicht nur im Interesse aktiver älterer Menschen tätig, sondern auch für die hochbetagten Menschen, die auf Hilfe bei der Bewältigung ihres Lebens angewiesen sind. Bei der Verknüpfung zwischen wissenschaftlicher Gerontologie und der praxisbezogenen Altenpflege hat das KDA Pionierarbeit geleistet, dies betrifft die Wahrnehmung und Versorgung dementiell veränderter Menschen, die Veränderung der Wohnform, aber auch den Ausbau der ambulanten Hilfen.

Angesichts der demographischen Entwicklung wird die Bedeutung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe zweifellos weiter zunehmen.

Das Diakonische Werk der EKD freut sich aufgrund der Erfahrungen der zurückliegenden Jahrzehnte auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Nah dran und mitten drin

Franz Josef Stoffer CBT - Caritas- Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Kurator

50 Jahre KDA - das ist mehr als ein paar Zeilen wert!

Ich gratuliere dem KDA, Herrn Gohde sowie Herrn Dr. Michell-Auli und seinem Team, von Herzen zu den Erfolgen und Stärken, Meilensteinen und Höhepunkten.

Und für die Zukunft wünsche ich Ihnen:

Bleiben Sie

innovativ und etabliert experimentell und professionell

inspiriert und pragmatisch politisch und sozial

wissenschaftlich und praxisorientiert unabhängig und kontrovers

bewahrend und erneuerndkompetent und partizipativ

engagiert und motiviert dialogisch und medial

bodenständig und selbstbewusst kämpferisch, aber nicht dogmatisch

regional und global

nah dran und mitten drin!

Fachkundig, impulsgebend - das KDA an meiner Seite!

Hartfried Walter Toennessen Evangelisches Christophoruswerk, Duisburg, Geschäftsführer

Als ich 1979 an einem Fachseminar für Altenpflege begann Soziologie zu unterrichten, konnte ich neben den studierten Inhalten lediglich auf eine Zeit der Erfahrung als Zivildienstleistender in einem Pflegeheim zurückgreifen. Welch eine Ausstattung!

Wie und wo waren also feldspezifische Materialien auffindbar, die den künftigen Fachkräften helfen würden, ihr Handlungsfeld und die Situation der pflegebedürftigen Menschen zu verstehen und eine hohe Professionalität zu entwickeln? Wo konnten wir Unterstützung bei der Anerkennung einer eigenständigen Fachlichkeit des Altenpflegeberufes finden? Und wo waren die fachlichen Verbündeten bei einer strukturierten Qualitätsentwicklung der Pflege und bei einer Differenzierung der Angebote für ältere Menschen? Wer konnte helfen, die Wege zur Selbstbestimmung auch bei hohem Pflegebedarf von ideologischen Stolpersteinen, fachlichen Schlaglöchern und wirtschaftlichen Frostschäden zu befreien?

Das KDA war dabei immer Impulsgeber und fachkundiger Begleiter. Vielen, vielen Dank! Ich wünsche dem KDA weiterhin viel innovative Kraft in der Gestaltung einer selbstbestimmten Lebensumwelt und eine fachliche Lautstärke zur Einforderung der gesellschaftlichen Wertschätzung des Alters.  

50 Jahre KDA - Pflege quer gedacht

Helmut Wallrafen-Dreisow Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, Geschäftsführer

Es war im Jahr 1983 als ich mit Gleichgesinnten aus der Pflegebranche die Freie Alten- und Nachbarschaftshilfe Aachen (FAUNA) gründete. Wir wollten und sind neue Wege der Betreuung und Pflege älterer Menschen gegangen. Wir haben uns damals mit Einheitsgehältern selbst „ausgebeutet“, aber einen riesigen Spaß an der Arbeit gehabt.

Damals lernte ich das KDA kennen. Es war für uns Sprachrohr und wichtiger Ideengeber. Damit trug es dazu bei, dass sich unsere Gedanken von ganzheitlicher Pflege und Quartierskonzepten nicht nur in Aachen etablierten. Später untersuchte der Wissenschaftler (und späterer KDA –Geschäftsführer) Klaus Großjohann unsere Tagespflege, die es als Kombination zwischen Sozialstation und Tagespflege so noch nicht gab. Wir waren deshalb natürlich auch mächtig stolz darauf, uns in einer der berühmten KDA-Broschüren als Projektbeispiel auf einem Sofa in unserer Tagespflege sitzen zu sehen.

Jahre später, Ende Januar 1989, sahen uns dann aber auch noch alle Leser des Daily Mirror Bangladesch. Ein Freund von mir, in der Entwicklungshilfe tätig, traute morgens beim Zeitungslesen seinen Augen nicht, mich in der Tageszeitung in Bangladesch zu sehen. Beim Recherchieren lernte ich dann, dass auch mit dem Verschenken von Bildrechten Entwicklungshilfe betrieben wird und das KDA fast weltweit bekannt ist.

In den folgenden Berufsjahren gab es immer wieder Berührungspunkte mit dem KDA. Gerne habe ich Aktionen, wie die der Abschaffung des Begriffs „Heiminsassen“ und ähnliches mehr unterstützt. Für mich war und ist das KDA vor allem Sprachrohr für und Ideengeber der älter werdenden Bevölkerung. Bundesweite Impulse setzten die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KDA.

Auf diesem Weg werde ich das KDA gerne noch lange begleiten. In Zeiten, in denen sich Selbsthilfeorganisationen entwickelt und etabliert haben und Pflegewissenschaftsbetriebe wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, brauchen wir auch weiter ein KDA. Unabhängig, fachlich kompetent und Ratgeber für Politik und Gesellschaft. In diesem Sinne möchte ich ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren.

Die Zusammenarbeit mit dem KDA war und ist immer ein Gewinn!

Dr. Joachim Wilbers ProjectCare GmbH, Frankfurt am Main, Geschäftsführender Gesellschafter

1978 begann ich mit meinem Psychologie-Studium in Bonn. Meine allererste Vorlesung war bei Professor Ursula Lehr und seitdem haben mich Fragen des Alterns und des Alters nicht mehr losgelassen. Über Ursula Lehr lernte ich das KDA kennen: Sigrid Lohmann, die damalige Geschäftsführerin, Hans-Peter Winter, den Leiter der Architekturabteilung und Willi Rückert, der die Sozialwirtschaft im KDA vertrat. Wir besichtigten das Muster-Pflegezimmer in der KDA-Zentrale, die Bibliothek war eine Fundgrube für gerontologische Fachliteratur.

Altern war damals noch nicht in Mode und spielte eine geringe Rolle in Gesellschaft und Politik. Das sollte sich ändern, auch dank der unermüdlichen Arbeit des Kuratoriums!
In allen meinen beruflichen Stationen war für mich das Expertenwissen des KDA wichtig, ob im Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Jugend oder später bei den verschiedenen Altenhilfeträgern. Keine Pflegeeinrichtung, für die ich Verantwortung trug, wurde neu- oder umgebaut, ohne den Ratschlag von Hans-Peter Winter und seinem KDA-Team einzuholen.

Das Problem war nur: Wir konnten mit dem Innovationstempo des KDA nicht Schritt halten! Immer wenn nach mühevoller Planung und Abstimmungen mit einer Vielzahl von Behörden und Zuwendungsgebern endlich mit dem Bauen gemäß den Stellungnahmen des KDA begonnen wurde, war das aus KDA-Sicht schon veraltet. Neue Konzepte waren bereits entwickelt, eine neue Generation des Pflegeheimbaus ausgerufen! Deshalb muss man, nachdem man gerade die 4. Generation der Hausgemeinschaften realisiert hat, vielleicht die 5. Generation auslassen, um direkt mit der jetzt noch unbekannten 6. Generation weiterzumachen, die sicherlich bald vom KDA vorgestellt werden wird. Für mich war die Zusammenarbeit mit dem KDA immer ein Gewinn.

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Peter Michell-Auli und sein Team!