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Meilensteine des KDA

1962
Gründung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe e.V.

Gründung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe e.V.

Das KDA wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke und seiner Frau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen. Im Untertitel trägt der Verein deshalb den Namen „Wilhelmine-Lübke-Stiftung". Anlass für die Gründung war die damals als unzureichend empfundene Versorgung älterer Menschen und vor allem die Situation der Heime mit ihrem Charakter von Verwahranstalten. Nach der Satzung hat der Verein die Aufgabe, „die Lebenssituation betagter älterer Mitbürger zu erforschen und so zu beeinflussen, dass sie eine Lebensführung erlaubt, die der Würde des Menschen entspricht". In vielfältiger Weise kam das KDA diesen Aufgaben nach und hat von Anfang an Wert auf seine Unabhängigkeit gelegt. Damit einher ging allerdings auch der Verzicht auf eine finanzielle Austattung mit staatlichen Mitteln. Es bedurfte jedoch eines soliden finanziellen Grundstocks, der durch Einspielungen von zwei Fernsehlotterien in den Jahren 1963 und 1965 zusammen kam.

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1963
Zusammenarbeit mit der ARD-Fernsehlotterie

Zusammenarbeit mit der ARD-Fernsehlotterie

Seit 1963 unterstützt das KDA aus Lotteriemitteln förderungswürdige Projekte und Angebote für alte Menschen von gemeinnützigen Organiationen. Zu Beginn wurden vor allem stationäre Mittagstische, mobile Hilfsdienste oder Maßnahmen der Altenerholung gefördert. Durch diese Initiative konnten solche Maßnahmen zu einem festen Angebot der Wohlfahrtsverbände und Kommunen werden. Inzwischen werden insbesondere Qualifizierungsmaßnahmen oder Hospitationen, Konzeptentwicklung, Bürgerschaftliches Engagement oder Quartierskonzepte im Bereich der Altenhilfe finanziell unterstützt.

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1966
Die besten ExpertInnen beraten das KDA

Die besten ExpertInnen beraten das KDA

Altersforscherin und ehemalige Bundesgesundheitsministerin Prof. Dr.Ursula Lehr sowie die Sozialexpertin Hanna Behrendts beraten das KDA in für die Altenhilfe relevanten Belangen und informieren über die Ergebnisse die Gründerin des KDA Wilhelmine Lübke. „Wir fühlen uns Wilhelmine Lübke verpflichtet, die sagte: Wir müssen ein Bild vom alten Menschen vermitteln, das der Realität entspricht.“ 

 

1967

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#7 system/modules/core/modules/Module.php(163): Contao\ModuleArticle->compile()
#8 system/modules/core/modules/ModuleArticle.php(59): Contao\Module->generate()
#9 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(404): Contao\ModuleArticle->generate(false)
#10 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(268): Contao\Controller::getArticle(Object(Contao\ArticleModel), false, false, 'main')
#11 system/modules/core/pages/PageRegular.php(138): Contao\Controller::getFrontendModule('0', 'main')
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#13 index_contao.php(447): Index->run()
#14 index.php(74): include('/home/kda_v1.2/...')
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Essen auf Rädern

Alle kennen und schätzen das Angebot „Essen auf Rädern“. Aber kaum jemand weiß es: Das KDA hat diesen Ansatz aus England („Meels on wheels“) nach Deutschland geholt und leistete hier Pionierarbeit. Der Ausbau mobiler Mahlzeitendienste wurde jahrzehntelang vom KDA finanziell unterstützt und damit weit verbreitet. Im Zeitraum von 1962 und 1986 erbrachte es Förderleistungen für Mahlzeitendienste in Höhe von 15,7 Millionen Mark. Bis zum Jahr 1969 wurden dadurch  rund 300 Mahlzeitendienste aufgebaut. Doch das KDA hat sich nicht nur um die Verbreitung sondern zunächst vor allem um die Einführung von "Essen auf Rädern" verdient gemacht, durch das breite Austreuen von Informationen und praktischen Anregungen.

1968
Wettbewerb

Wettbewerb "Jugend sieht das Alter"

Ein Anliegen des KDA war es, die Schranken zwischen den Generationen abzubauen. Hierzu diente beispielsweise auch der 1968 und dann nochmals 1975 durchgeführte Malwettbewerb "Jugend sieht das Alter". Dieser Wettbewerb wurde vom KDA gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schullandheime veranstaltet, und sollte deutlich machen, welches Bild vom Alter und alten Menschen sechs- bis 15-jährige Schüler haben. "Damals beieindruckte nicht nur die Fülle der eingehenden Arbeiten", heißt es in einem alten KDA-Dokument, "sondern auch die Vielfalt der Themenwahl, die von erschütternd hintergründigen Darstellungen bis zum Wunschbild der lieb-freundlichen Großmutter mit Brille, Silberhaar und Strickstrumpf im Schaukelstuhl reichete." Die Zeichnung stammt aus dem Jahr 1968 und wurde von einer 13-jährigen Schülerin angefertig.
1969
Ein Oscar für die Altenhilfe: Der Wilhelmine-Lübke-Preis

Ein Oscar für die Altenhilfe: Der Wilhelmine-Lübke-Preis

1969 wurde der Wilhelmine-Lübke-Preis ins Leben gerufen. Mit ihm wurden bis 1990 Fernseh- und Hörfunkbeiträge sowie literarische Werke ausgezeichnet, die zu einem ausgewogenen Bild vom Alter beitrugen. Der Preis wurde vergeben für Arbeiten, die Probleme des Alterns und Alters auf besonders qualifizierte Weise behandelten und/oder das Bild älterer Menschen frei von Klischees und menschlich beeindruckend darstellten. Bekannte Preisträger sind beispielsweise Franz Xaver Kroetz (1975), Peter Härtling (1977) oder Carmen Thomas (1985).

1970
Gründung des Instituts für Altenwohnbau

Gründung des Instituts für Altenwohnbau

Als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland wurde das Institut für Altenwohnbau des KDA 1970 gegründet. Zweck des Instituts war es, das Wissen über die Lebenslage, über die Wohnbedürfnisse und über das Wohnverhalten alter Menschen zu erweitern, vertiefen und verbreiten. Hierfür wurden Konzepte für neue Altenhilfeeinrichtungen entwickelt und mit Hilfe von Forschung und Beratung in die Praxis übertragen. "Es kommt darauf an, Einrichtungen ohne Ghetto-Charakter zu planen, die dem älteren Menschen einerseits das Gefühl der Geborgenheit vermitteln, andererseits eine Bevormundung vermeiden und einen direkten Kontakt zur Umwelt erhalten. Ein Team verschiedener Fachbereiche - Architektur, Betriebswirtschaft, Soziologie, Psychologie - ist dabei Empfehlungen für den Bau verschiedener Wohnformen für alte Menschen zu erarbeiten", hieß es in einer ersten Selbstdarstellung des Instituts.

1973
Schlagerstars singen für das KDA

Schlagerstars singen für das KDA

Seit Mitte der 70er Jahre initiierte das Kuratorium Deutsche Altershilfe über die Jahre hinweg unterschiedliche Aktionen, um Mittel für die Finanzierung seiner Arbeit einzuwerben. Großer Beliebtheit erfreute sich die Schallplatten-Serie „Star Treff“, die in Zusammenarbeit mit Musikproduzenten wie „Ariola“ oder „BASF Musikproduktion“ und  namhaften Künstlern wie Cindy & Bert, Udo Jürgens, Reinhard Mey, Heino und vielen anderen kultigen Schlagersängern jährlich einen Spendenerlös ermöglichte. Auch die Weihnachtskarten unter dem Motto „Aktion Altenhilfe“ erfuhren einen breiten Zuspruch. Aus dem Spendenerlös wurden Starthilfen für Einrichtungen der Tagespflegeheime finanziert und so die Arbeit für pflegebedürftige alte Mitbürger spürbar gefördert.  

 

1974
Grundstein für die Pflegeversicherung: KDA Gutachten

Grundstein für die Pflegeversicherung: KDA Gutachten

Das „Gutachten über die stationäre Behandlung von Krankheiten im Alter und über die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen“ gilt als Grundstein für die heutige Pflegeversicherung. Die Gutachter kritisierten den willkürlich erscheinenden Ausschluss der Pflegebedürftigkeit von solidarischer Absicherung und mahnten eine entsprechende Reform an. Zehn Jahre später wurde ein gemeinsamer Vorschlag aller wichtigen Verbände und des KDA für die Anbindung einer Pflegeversicherung an die Krankenversicherung vorgelegt. Die Pflegeversicherung trat 1995 in Kraft. Unter Leitung des KDA-Vorsitzenden Jürgen Gohde erarbeitete ein Expertenbeirat einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff zur Reform der Pflegeversicherung. Dieser wurde der Bundesregierung 2009 übergeben.

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1976
Das KDA zieht um

Das KDA zieht um

Das KDA expandierte, die Räumlickeiten im Schwarzhaupthaus wurden zu klein und die Zeit für einen Umzug war reif. So zog das KDA 1976 in seine neue und immer noch aktuelle Geschäftsstelle "An der Pauluskirche 3" in der Kölner Südstadt um. Von der Verlagerung des KDA-Sitzes waren jedoch nicht alle begeistert: Am Tag der Einweihung der neuen Geschäftsstelle kamen zahlreiche SeniorInnen vom „Senioren-Schutz-Bund e.V.“ sowie dem „Bund Deutscher Rentner“, um gegen die „Geldverschwendung“ zu demonstrieren. Als sie jedoch erfuhren, dass der Umzug nicht aus Spenden finanziert worden war, verkündeten die DemonstrantInnen ihren Unmut über andere Dinge. 

1982
Farbe ins Heim!

Farbe ins Heim!

Licht und Farbe beeinflussen sowohl die Psyche als auch die physische Verfassung älterer Menschen und somit auch deren Lebensqualität . Oft wird in Einrichtungen der Altenhilfe dieser Aspekt dennoch vernachlässigt. Schon 1982 hat das KDA die farbliche Gestaltung von Heimen zu seinem Thema gemacht: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Altenwohnbau erschien die „Anregung zur farblichen Gestaltung von Wohn- und Pflegeheimen für ältere Menschen“. Im Jahr 1996 folgte das Buch „Farbe ins Heim“, in dem der vom KDA vorgelegte Farbgestaltungsvorsschlag für "Heim"-Architektur durch die Ergebnisse einer Studie zu farbpsychologischen Zusammenhängen begründet wird. 2009 hat das KDA dieses wichtige Thema erneut aufgeriffen. In die KDA-Planunghilfe „Licht + Farbe. Wohnqualität für ältere Menschen“ sind die aktuellen Erkenntnisse eingeflossen.

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1983
Das Alter ist unsere Zukunft

Das Alter ist unsere Zukunft

Durch bundesweite Wettbewerbe, unentgeltlich veröffentlichte Anzeigeaktionen, mit Plakaten in Postämtern und anderen öffentlichen Einrichtungen bemüht sich das KDA, Brücken zwischen Generationen zu schlagen und die Öffentlichkeit auf die Lebenssituation der alten und alternden Menschen aufmerksam zu machen. In ihrer Ansprache an die BürgerInnen betont Veronica Carstens, die damalige Schirmherrin des KDA, die Notwendigkeit der Sensibilisierung von Bevölkerung für die Bedürfnisse älterer und mitunter auf fremde Hilfe angewiesener Menschen. Denn das Alter ist unserer aller Zukunft!    

 

1986
Hilfe und Pflege im Alter: Informationen und Ratschläge für die Betreuung zu Hause

Hilfe und Pflege im Alter: Informationen und Ratschläge für die Betreuung zu Hause

Im Falle der Pflege- und Hilfebedürftigkeit von älteren Menschen gibt es ein breites Spektrum an Angeboten und Möglichkeiten der finanziellen und dienstleistungsseitigen Unterstützung. Umfassende Informationen dazu bot die erfolgreiche Ratgeberbroschüre "Hilfe und Pflege im Alter" aus dem Jahr 1986, welche in späteren Jahren immer wieder neu aufgelegt wurde. Ein gleichnamiges Internetportal des KDA, welches 15 Jahre später im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend online ging, löste die Broschüre im Zeitalter des Internet dann ab.

1987

"Alter verbindet" - 25 Jahre KDA

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe schaut in diesem Jahr auf seine 25-jährige Geschichte zurück. Die Ergebnisse der Arbeit im Dienste der alten Menschen lässt das noch junge Kuratorium neuen Mut schöpfen, sich den drängenden und schweren Aufgaben der Zukunft zu stellen. Die 25 besten Beispiele aus der Arbeit des KDA seit seiner Gründung sind in einer Jubiläumsbroschüre dokumentiert worden. "Zwar ist dies nur ein Ausschnitt, doch macht er die Ziele und Wege des KDA anschaulich. Die Probleme sind noch nicht gelöst, aber ein Anfang ist sicherlich geschaffen – zum lebendigen Dialog zwischen den Generationen, zum gemeinsamen Handeln in Solidarität und wechselseitiger Achtung", heißt es dort im Vorwort.

1991
Modellprogramm zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger

Modellprogramm zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger

Von 1991 bis 2005 förderten die zuständigen Bundesministerien im Rahmen des "Modellprogramms zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger" die bauliche und konzeptionelle Entwicklung von Pflegeheimen mit rund 600 Millionen DM. Dabei wurden unterschiedliche architektonische Lösungen vor Beginn einer finanziellen Förderung und später - nach der Inbetriebnahme - vom KDA begutachtet. Besonders gelungene Projekte wurden in den Jahren 1997 bis 2004 in der gleichnamigen Reihe als architektonische Dokumentationen und Planungshilfen vom Ministerium und dem KDA veröffentlicht.

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1995
Wohnungsanpassung – Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Wohnungsanpassung – Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Mit einer Wanderausstellung zum Thema „Wohnungsanpassung“ informierte das KDA bundesweit Planer, Fachleute und Interessierte über mögliche Umbaumaßnahmen und Fördermöglichkeiten, die das Leben in den eigenen vier Wänden auch trotz Hilfebedürftigkeit weiterhin möglich machen. Hierzu veröffentlicht das KDA auch die Broschüre „Wohnungsanpassung – Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung“.

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GeroCare – KDA knüpft europäisches Pflegenetzwerk

GeroCare – KDA knüpft europäisches Pflegenetzwerk

Mit dem Aufbau des europäischen Pflegenetzwerkes GeroCare förderte das KDA von 1995 bis 2003 einen länderübergreifenden Erfahrungsaustausch in Fragen der Pflege und Betreuung älterer Menschen. Gegenseitiges Lernen stand im Mittelpunkt von acht Workshops, die unter der Federführung des KDA und im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurden. Zu allen acht Workshops veröffentlichte das KDA GeroCare-Reports und GeroCare-Newsletter in Deutsch, Englisch und Französisch.

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1. Ausgabe des KDA-Fachmagazins ProAlter erscheint

1. Ausgabe des KDA-Fachmagazins ProAlter erscheint

Im Dezember 1995 erscheint die erste Ausgabe des KDA-Fachmagazins ProAlter. Das Magazin löst den Presse- und Informationsdienst ab, der seit 1968 vom KDA herausgegeben wurde. Mit neuem Layout, fast doppelt so vielen Seiten, mehr Themen, mehr Fotos und vielfältigeren journalistischen Darstellungsformen geht ProAlter an den Start und erscheint viermal im Jahr. Im Bereich der Altenhilfe und Seniorenarbeit war und bleibt das Fachmagazin ProAlter eine einzigartige und verlässliche Informationsquelle.  

1996
Rund ums Alter - Alles Wissenswerte von A bis Z

Rund ums Alter - Alles Wissenswerte von A bis Z

Das KDA veröffentlichte mit diesem Handbuch eine Faktensammlung "rund ums Alter". Aus der Fülle der Bücher und Zeitschriften hatten die Bibliothekare und Archivare des KDA für 40 ausgewählte Hauptthemengebiete und zu über 200 Stichwörtern die wichtigsten Materialien zusammengestellt. Die AutorInnen des Buches - MitarbeiterInnen des KDA sowie acht für dieses Projekt beauftragte JournalistInnen - wählten aus dieser Masse an Informationen die aktuellsten und härtesten Fakten und Zahlen aus und stellten diese in Form von kurzen informativen Beiträgen neu zusammen. Heraus kam eine kompakter Überblick über das Thema "Alter".

1997
Tagespflege - Erfahrungen und Perspektiven nach zwei Jahren Pflegeversicherung

Tagespflege - Erfahrungen und Perspektiven nach zwei Jahren Pflegeversicherung

Im Rahmen einer Tagung forderte das KDA die Medizinischen Dienste, Pflegekassen, Ärzte, Krankenhaus-Sozialdienste, Sozialämter und Beratungsstellen auf, Menschen mit Pflegebedarf sehr viel stärker auf die Angebote und Vorteile der Tagespflege hinzuweisen und damit auf die Auslastung dieser teilstationären Versorgungsform hinzuwirken. Zeitgleich erchien die „Planungs- und Arbeitshilfe für die Tagespflegepraxis“. Hier legte das KDA einen Grundstein für den bundesweiten Ausbau an Tagespflegestätten. Im Jahr 2010 wurde die Planungs- und Arbeitshilfe neu aufgelegt.

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1998
KDA-Plädoyer für die Tierhaltung in Alten- und Pflegeheimen

KDA-Plädoyer für die Tierhaltung in Alten- und Pflegeheimen

Für die Tierhaltung in Alten- und Pflegeheimen plädiert das KDA bis heute! Vom Kontakt mit Tieren können gerade alte Menschen und besonders auch Menschen mit Demenz profitieren. Untersuchungen zeigen, dass Senioren, die ein Tier versorgen, oft aktiver, selbstbewusster und kommunikativer sind. Bereits 1994 initiierte das KDA eine Veranstaltungsreihe "Tiere im Heim", die auf großes Interesse stieß. In seinem Plädoyer rief das KDA im Jahr 1998 zu mehr Offenheit und einen flexibleren Umgang mit Tieren in Alteneinrichtungen auf.

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KDA-Qualitätshandbuch

KDA-Qualitätshandbuch "Wohnen im Heim" erscheint

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte das KDA das Qualtitätshandbuch "Wohnen im Heim". Es enthält mehr als 7.000 konkrete und praxisnahe Hinweise zur Qualitätsentwicklung und war in zahlreichen Altenhilfeeinrichtungen ein wichtiger Qualitäts-Baustein. Das KDA veranstaltete außerdem Moderatorenkurse zur Qualitätszirkelarbeit mit dem Handbuch. Rückmeldungen aus der Praxis belegen, dass die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in Heimen mit Hilfe des Buches wesentlich verbessert werden konnte.

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1999
Überhört und übersehen: Ältere in Hörfunk und Fernsehen

Überhört und übersehen: Ältere in Hörfunk und Fernsehen

1999 forderte das KDA im Rahmen des internationalen Medienkongresses "Überhört und übersehen? Ältere in Hörfunk und Fernsehen" mehr und bessere Programmangebote für ältere Zuhörer und Zuschauer sowie eine realistische und klischeefreie Darstellung des Alters in Hörfunk und Fernsehen. 90 ReferentInnen aus 13 Ländern kamnen hierzu nach Köln. Der Kongress fand in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Westdeutschen Rundfunk sowie der Nederlands Platform Ouderen en Europa statt. Hochkarätige Gäste aus den Bereichen Politik, Medien und Soziales nutzten den Kongress für einen intensiven Austausch - so auch der damalige Geschäftsführer des KDA, Klaus Großjohann, die damalige Seniorenmisterin Christine Bergmann und Landesministerin Birgit Fischer.

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SeniorenOnLine - Internetprojekt für ältere Menchen

SeniorenOnLine - Internetprojekt für ältere Menchen

Am 21. Oktober 1999 startet das KDA-Projekt „Senioren OnLine“ (SOL), das bis dahin in Deutschland einzige umfassende Internet-Projekt für Menschen ab 55. Senioren OnLine hat die Vernetzung regionaler Anbieter von Internet-Kursen und -Cafés initiiert, eine umfangreiche und mehrfach ausgezeichnete Senioren-Internet-Plattform aufgebaut sowie mehr als 40 Begleit- und Lernmaterialien für die Praxis erstellt. Damit hat das KDA zu einer breiten Etablierung von Senioren-Internet-Angeboten in Nordrhein-Westfalen mit rund 260 neuen Internet-Cafés entscheidend beigetragen. Projektpartner waren der Evangelische Verband für Altenarbeit im Rheinland (EVA) und die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT).

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2000
Die vierte Generation: KDA-Hausgemeinschaften

Die vierte Generation: KDA-Hausgemeinschaften

Eine „neue Ära“ im Altenpflegeheimbau wurde im Jahr 2000 in Dießen am Ammersee mit dem ersten fertig gestellten Neubau und dem Bezug von sechs eigenständigen familienähnlichen Hausgemeinschaften für jeweils sieben pflegebedürftige und demenzkranke ältere Menschen eingeleutet. Nach den Alten-Verwahranstalten aus den 60-er Jahren, den krankenhausähnlichen Heimen aus den 70-er Jahren, den Pflegeeinrichtungen mit Wohngruppen und Wohnbereichen aus den 80-er und 90-er Jahren war mit den Hausgemeinschaften eine neue richtungsweisende, vierte Generation im Altenheimbau entstanden. Zugunsten der Privatsphäre, die Geborgenheit und Normalität vermittelt, wird in Hausgemeinschaften bewusst auf kostspielige zentrale Flächen und Einrichtungen verzichtet. Das KDA initiierte und unterstützte die Planung und Umsetzung von Hausgemeinchaften in ganz Deutschland.

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2001
Türen öffnen zum Menschen mit Demenz

Türen öffnen zum Menschen mit Demenz

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend recherchierte das KDA zwei Jahre lang in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland nach bekannten und bislang unbekannten, „kleinen“ und „großen“ Ideen (vor allem in Altenpflegeeinrichtungen), welche die Lebensqualität von Menschen mit Demenz positiv beeinflussen. Bestehende Konzepte wurden dafür analysiert, strukturiert und zu zentralen Handlungsanleitungen in dem 600-seitigen „Qualitätshandbuch Leben mit Demenz“ zusammengefasst. Begleitend dazu erarbeitete das KDA das „KDA-Türöffnungskonzept zur Förderung, Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz". Das Konzept – visualisiert auf einem Poster – geht davon aus, dass wir mit der vom Versinken bedrohten Persönlichkeit eines Menschen mit Demenz Kontakt halten müssen.

 

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"Die Schönheit des Alters" Fotoaustellung im KDA

Das Alter – viele verbinden mit diesem Lebensabschnitt negative Assoziationen wie Krankheit, Gebrechlichkeit, Ausgeliefertsein, Einsamkeit. Dass Alter aber auch Schönheit, Aktivsein, Aufgeschlossenheit und Geselligkeit bedeuten kann, zeigte eine Fotoausstellung in den Räumen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Die Bilder waren das Ergebniss eines Fotowettbewerbs des geriatrischen Reha-Zentrums Reuterstraße sowie des Fördervereins des Marien-Krankenhauses in Bergisch-Gladbach. Klaus Großjohann, Geschäftsführer des KDA, Dr. Wolfgang von Renteln-Kruse, Chefarzt der Reha-Klinik Reuterstraße, und Ute Glaser, die den ersten Preis erhielt, eröffneten die Ausstellung, die auf zwei Etagen die 43 ausdrucksstärksten Bilder des Wettbewerbs präsentierte. In zum Teil sehr persönlichen Momentaufnahmen erwecken die Bilder Erinnerungen an die eigenen Großeltern und zeigen wie aktiv und ausgefüllt das Alter sein kann.

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2002
Memorandum für eine Kultursensible Altenhilfe

Memorandum für eine Kultursensible Altenhilfe

Der im Jahr 2000 gegründete Arbeitskreis "Charta für eine kultursensible Altenhilfe" veröffentlichte 2002 das „Memorandum für eine kultursensible Altenhilfe“, welches die Politik und Gesellschaft dazu auffordert, allen in Deutschland lebenden alten Menschen – unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft – den Zugang zu den Institutionen der Altenhilfe zu ermöglichen und dort ein kultursensibles fachliches Handeln sicherzustellen. 2002 erschien auch die „Handreichung für eine kultursensible Altenpflege". Im Jahr 2004 folgte dann die Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe „Aufeinander zugehen - voneinander lernen“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus der das Forum für eine kultursensible Altenhilfe hervorging. Das KDA hat diesen Weg von Anfang an mitbegleitet und tatkräftig unterstützt.

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KDA-Curriculum für eine bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung

KDA-Curriculum für eine bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung

Am 24.10.02 bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die im Gesetz über die Berufe in der Altenpflege (Altenpflegegesetz) getroffenen Regelungen zur Altenpflegeausbildung. Die Ausbildung für die AltenpflegerInnen konnte damit zum 1. August 2003 nach dem neuen Recht bundeseinheitlich durchgeführt werden. Das KDA erarbeitete hierzu im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ein Curriculum, welches auf Lernfeldern basiert.

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AGP-Kampagne

AGP-Kampagne "Wir retten unsere Haut!"

„Wir retten unsere Haut“, lautete das Motto der AGP-Kampagne im Jahr 2002. Über eine Tagung, Pressekonferenzen und Flublätter wurde die Öffentlichkeit für das Thema Dekubitus sensibilisiert und die Fachöffentlichkeit über Möglichkeiten der Prävention informiert. Zur "Aktion gegen Gewalt in der Pflege" (AGP) schlossen sich der Sozialverband Deutschland e.V. (ehemals Reichsbund), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA), der Münchner Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen (AgM) und die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter "Handeln statt Misshandeln" (HsM) im Jahr 1998 zusammen. Ziel des Aktionsbündnisses war es, auf Missstände in der Pflege aufmerksam zu machen und gemeinsam dagegen vorzugehen.

 

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2003
Projektstart von Forum Seniorenarbeit NRW

Projektstart von Forum Seniorenarbeit NRW

Mit dem Projekt „Forum Seniorenarbeit NRW“ – dem Nachfolge-Projekt von „Senioren OnLine“ – trägt das KDA bis heute zur Innovation der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit bei. Die vom KDA aufgebaute Internet-Plattform zur offenen Seniorenarbeit bietet zahlreiche Informationen, Praxishilfen und Adressen aus den Arbeitsfeldern Beratung, Engagement, Freizeit, Medien und Wohnen im Alter. Der Einsatz neuer Medien sowie die Berücksichtigung geschlechtersensibler Sichtweisen stehen im Mittelpunkt des Informationsdienstes. Forum Seniorenarbeit ist ein Projekt des NRW-Familienministeriums im Verbund mit dem KDA.

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Häusliche Pflege in Balance

Häusliche Pflege in Balance

Mit seinem Qualitätshandbuch „Häusliche Pflege in Balance - Wege zu einer familienorientierten Pflege“ unterstützt das KDA ambulante Pflegedienste dabei, ganz gezielt die Qualität und Akzeptanz ihrer Angebote im direkten Kunden-/Klientenkontakt zu verbessern. Auf insgesamt mehr als 850 Seiten zeigt das Buch, was es heißt, familienorientiert in Kooperation und Arbeitsteilung mit einem privaten Pflegenetzwerk zu arbeiten.

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2004
Auslobung des Werkstatt-Wettbewerbs Quartier

Auslobung des Werkstatt-Wettbewerbs Quartier

Um gute Quartiersprojekte weithin bekannt zu machen und in ihrer Weiterentwicklung zu fördern, veranstalteten die Bertelsmann Stiftung und das KDA im Rahmen ihres Gemeinschaftsprojekts „Leben und Wohnen im Alter - Bedarfsgerechte Wohnmodelle für die Zukunft" den „Werkstatt-Wettbewerb Quartier". Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützte den Wettbewerb als Ergänzung seines Modellprogramms „Altenhilfestrukturen der Zukunft". Weitere wichtige Kooperationspartner waren die Stiftung Liebenau und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

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Start der Landesinitiative Demenz-Service NRW

Start der Landesinitiative Demenz-Service NRW

Die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen ist die gemeinsame Plattform einer Vielzahl von Akteuren, in deren Zentrum die Verbesserung der häuslichen Situation von Menschen mit Demenz und die Unterstützung ihrer Angehörigen stehen. Die Landesinitiative wird finanziell getragen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Landesverbänden der Pflegekassen. Angestoßen wurde sie vom KDA in den Jahren 2002 und 2003. Seit ihrer Etablierung im Jahr 2004 fungiert das KDA als „Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW“".

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2005
Altersdiskriminierung und Gleichbehandlung älterer Menschen

Altersdiskriminierung und Gleichbehandlung älterer Menschen

Die Bekämpfung von Altersdiskriminierung wird 2005 zu einem neuen Arbeitsschwerpunkt des KDA.  In den Jahren 2005, 2007 und 2009 wurden drei Veranstaltungen zum Thema durchgeführt und darüber hinaus Materialien zur Aufklärung, Stärkung und Unterstützung in diskriminierenden Situationen veröffentlicht. Kooperationspartner der Initiative waren die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen und das Land Nordrhein-Westfalen. In jüngster Zeit macht ich das KDA gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und der Antidiskriminierungsstelle auf Bundesebene gegen Altersdiskriminierung stark.

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2007
Modellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkte“

Modellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkte“

Im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes förderte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 16 Pilot-Pflegestützpunkte. Im Rahmen des Projekts „Werkstatt Pflegestützpunkte“ begleitete und evaluierte das KDA die Pilot-Pflegestützpunkte in ihrer Entwicklung. Zu den Aufgaben des KDA zählten die Organisation und Moderation von Werkstattgesprächen zwischen den Modell-Pflegestützpunkten, die Einzelbesuche der Modell-Pflegestützpunkte sowie die Dokumentation und Vermittlung der Evaluationsergebnisse.

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Aus kritischen Ereignissen lernen

Aus kritischen Ereignissen lernen

Das Online-Berichts- und Lernsystem „Aus kritischen Ereignissen lernen“ ist das weltweit erste nationale Berichtssystem für die Pflege. Der Grundsatz lautet: Auch ungute Erfahrungen bringen Erkenntnisse. Machen Sie Ihre Erfahrungen auch für andere nutzbar! Pflegende können online von kritischen Ereignissen ihres Pflegealltags berichten. Das KDA analysiert die Berichte und wertet sie systematisch aus. So tragen die Berichte zur Qualitätsentwicklung in der Pflege bei.

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KDA gründet Stiftung ProAlter

KDA gründet Stiftung ProAlter

Die vom KDA gegründete Stiftung ProAlter will Selbstbestimmung und Lebensqualität für das hilfebedürftige und das hilfreiche Alter erhöhen, indem sie soziale Netzwerke Älterer für Ältere ermutigt und die Bildung neuer Netzwerke anregt und unterstützt. Sie realisiert ihre Arbeitsschwerpunkte in Form von Projekten mit definierten Zielen, einem bestimmten Zeitrahmen, einem klaren Arbeitsprogramm, der Evaluation der Ergebnisse und einer gesicherten Finanzierung.

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2008
Studie

Studie "Wohnen im Alter - Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf"

Im Rahmen des Forschungsvorhabens des Bundesbauministeriums „Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf“ hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) die Wohnsituation älterer Menschen in Deutschland untersucht und die Sachverständigenkommission „Wohnen im Alter“, die der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des oben genannten Forschungsvorhabens einberufen hat, wissenschaftlich begleitet. Die Forschungsvorhabens durchgeführt hat, ergab, dass gerade einmal fünf Prozent aller Altershaushalte in Wohnungen leben, die als barrierefrei bzw. barrierearm gelten. Dies entspricht ca. 550.000 Wohnungen.

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Lebendige Nachbarschaften unterstützen

Lebendige Nachbarschaften unterstützen

Im Rahmen seines Projektes „Forum Seniorenarbeit“ beginnt das KDA mit der Entwicklung eines Ansatzes für die Nachbarschaftsarbeit. Bei diesem Ansatz geht es um mehr als die Organisation von nachbarschaftlicher Hilfe. Denn bevor Hilfe und Unterstützung unter Nachbarn überhaupt zugelassen wird und Hilfenetzwerke greifen, ist es wichtig, dass sich die Nachbarn kennen, vertrauen und füreinander interessieren. Gemeinsame Aktivitäten ohne „Hilfeperspektive“ sind somit eine Grundvoraussetzung für nachbarschaftliche Hilfe. Das Thema Nachbarschaftsarbeit wird vom KDA immer wieder aufgegriffen, nicht nur im Rahmen des Projektes Forum Seniorenarbeit, sondern auch im Fachmagazin ProAlter (Ausgabe 3/2010) und in den KDA-Fortbildungen und Beratungen.

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2009
KDA-Pflegeoasen: Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

KDA-Pflegeoasen: Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

Das KDA stellte auf seiner Tagung „Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase“ das Konzept qualitätsgeleiteter Pflegeoasen vor, welches Erkenntnisse aus der Pflegeforschung und schon bestehender Pflegeoasen unter der Wahrung höchstmöglicher ethischer Grundsätze vereint. Bei der schon seit Jahren geführten Diskussion um Pflegeoasen warnte das KDA immer wieder davor, dass so über die Hintertür wieder Mehrbettzimmer Einzug in die stationären Altenpflege halten können. In Anerkennung positiver Erfahrungen aus bestehenden Pflegeoasen hat das KDA das abgewandelte Konzept der qualitätsgeleiteten Pflegeoase entwickelt, welches sowohl die Überschaubarkeit als auch den eigenen Raum für die pflegebedürftigen Menschen mit Demenz ermöglicht, ohne dass dabei ein Mehrpersonenraum entsteht. Jeder Bewohner erhält dabei ein eigenes Zimmer mit weit zu öffnenden Türen, die allesamt vom zentral gelegenen Küchen- und Aufenthaltsraum einsehbar sind. Auf diese Weise sind auch Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase nicht vom sozialen Leben ausgeschlossen, sondern können zumindest passiv daran teilhaben.

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2010
Relaunch des Fachmagazins ProAlter

Relaunch des Fachmagazins ProAlter

Im 15. Jahr seines Bestehens wird das Fachmagazin ProAlter umfassend erneuert: Seit 2010 erscheint es sowohl in neuem Layout, mit neuem inhaltlichem Konzept und statt vier- nun sechsmal jährlich. ProAlter informiert mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren zu wichtigen und aktuellen Fragen rund ums Alter und Älterwerden. Es bietet aktuelle und praxisnahe Themen - allgemeinverständlich und auf fachlich hohem Niveau. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereich der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und Bürgerschaftlichem Engagement.

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2011
KDA-Ansatz für die Quartiersentwicklung

KDA-Ansatz für die Quartiersentwicklung

2011 veröffentlichte das KDA das Grundlagenpapier „Ziele, Verantwortlichkeiten und politischer Handlungsbedarf für die Quartiersentwicklung“. Integraler Bestandteil des Papiers ist ein Zielsystem, mit dem Möglichkeiten beschrieben werden, wie Menschen so lange wie möglich im vertrauten Umfeld älter werden können und ihre Lebenswelt lebenswert gestaltet werden kann:

Das wertschätzende gesellschaftliche Umfeld (Ziel 1), die tragfähigen Sozialbeziehungen (Ziel 2), altersgerechte Wohnangebote (Ziel 3) und eine generationengerechte räumliche Infrastruktur (Ziel 4) schaffen die Voraussetzungen, damit passgenaue Hilfe- und Pflegeangebote für ältere Menschen (Ziel 5) zu einer hohen Lebensqualität führen. Die wohnortnahe Beratung und Begleitung (Ziel 6) ermöglicht es Rat- und Hilfesuchenden, die benötigten und gewünschten Dienstleistungen und Hilfen in Anspruch nehmen zu können.

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Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser

Die fünfte Generation: KDA-Quartiershäuser

Das KDA hat 2011 eine neue fünfte Generation des Altenwohnbaus ausgerufen, die KDA-Quartiershäuser. Das Konzept basiert auf drei Prinzipien: Leben in Privatheit, Gemeinschaft und Öffentlichkeit. Für die Bewohner wird Privatheit und eine familienähnliche Gemeinschaft geschaffen. Die Menschen leben in Einzelzimmern und haben eigene kleine Küchen – also einen privaten Rückzugsraum. Angehörige können hier Kaffee kochen, mitgebrachte Speisen erwärmen oder zubereiten und sie gemeinsam mit ihrem Familienmitglied zu sich nehmen - wie Zuhause. Neben den Pantryküchen gibt es in dem Konzept große Wohnküchen, in denen tagsüber immer jemand zugegen ist. In den KDA-Quartiershäusern nehmen die Bewohner auch weiter am Leben in der Öffentlichkeit teil: Sie nutzen Angebote im Quartier oder aber die Einrichtung bietet selbst Veranstaltungen für alle Bürger des Quartiers an.

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2012
50 Jahre KDA! Das Jubiläumsjahr

50 Jahre KDA! Das Jubiläumsjahr

Im Jahr 2012 feiert das KDA sein 50-jähriges Bestehen. Zahlreiche Aktionen, Tagungen und Veröffentlichungen sind geplant: Zu Beginn des Jubiläumsjahres wird der Wettbewerb "Wir im Quartier!" für Altenpflegeschulen- und seminare stattfinden. Es wird die siebenbändige Jubiläumsbuchreihe "Zukunft gestalten - Ansätze für die Praxis" herausgegeben. Im Rahmen des KDA-Monitors "Leben zuhause" wird ein Wohnatlas erarbeitet. Die Geschichte des KDA wurde umfassend in einer Sonderausgabe ProALter aufbereitet. Der Festakt fand am 5. Oktober 2012 in Bonn statt.

 

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