Eine neue Kultur im Umgang mit kritischen Ereignissen bringt auch die Altenpflege voran
Kategorie: Pressemitteilungen - am 29. Feb 2008
KDA begrüßt Initiative des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit und des Bundesministeriums für Gesundheit
Köln (KDA) – 29. Februar 2008 – Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) begrüßt die gemeinsame Aktion vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Aktionsbündnis für Patientensicherheit, die mit der Veröffentlichung der Publikation „Aus Fehlern lernen" zu einem neuen Umgang mit eigenen Fehlern in medizinischen und pflegerischen Berufen aufrufen. „Eine neue Kultur im Umgang mit solchen kritischen Ereignissen ist auch in der Altenpflege längst überfällig und wird eine Bewusstseinsänderung in diesem Berufsfeld bewirken", ist der KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann überzeugt. Das KDA stellt hierfür durch den Betrieb des Online-Berichts- und Lernsystems „Aus kritischen Ereignissen lernen" ein in Deutschland einzigartiges Qualitätsentwicklungsinstrument für die Altenpflege bereit, das ähnlich funktioniert wie die anderen so genannten Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) und auf die alle zusammen das Aktionsbündnis für Patientensicherheit auf seiner Internetseite hinweist. „Die Altenpflege ist – wie Medizin und Krankenpflege – mit dabei, wenn es darum geht, ihren Berufsgruppen einen multiprofessionellen Austausch über kritische Ereignisse und ein darauf basierendes Lernen mit modernen Methoden zu ermöglichen", freut sich Großjohann.
Die Vorteile des Systems, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird, liegen dabei auf der Hand: Altenpflegekräfte erhalten durch das Portal www.kritische-ereignisse.de die Möglichkeit, sich durch anonymisierte Berichte über kritische Ereignisse für mehr Transparenz und Qualität in der Pflege einzusetzen. Das System funktioniert so, dass kritische Ereignisse thematisch aufbereitet und sachlich dargestellt werden. Dabei entsteht ein täglich wachsender Pool an pflegefachlichem Wissen, indem realitätsnah Probleme aufgriffen und allen Interessierten Lösungsmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Kontakt und Informationen:
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Harald Raabe
Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02 21/93 18 47-39
E-Mail: publicrelations@kda.de
Internet: www.kda.de und www.kritische-ereignisse.de

