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Kategorie:KDA Nachrichten
Datum:15. Jul 2016

Gemeinwohlorientierte und regional verankerte Altenhilfe als Zukunftsaufgabe ist das Thema des III. Vallendarer Kolloquiums, welches vom 2. bis 3. Februar 2017 stattfindet.

Die Freie Wohlfahrtspflege ist dem Ziel der Mehrung des Gemeinwohls verpflichtet. Mit dieser Zielstellung unterscheidet sie sich von erwerbswirtschaftlich orientierten Trägern, deren Gewinne eine Mehrung privater Vermögen unterstützen. Dieser Unterschied ist keineswegs trivial. Denn die Widersprüche und Gefahren einer primär durch den Eigennutz bestimmten Wirtschaftsordnung treten immer mehr zu Tage: Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Klimawandel,  globale Migration  - dies sind nur einige Stichworte zur Kennzeichnung der gegenwärtigen Situation.
Als eine Alternative zum Mainstream wird in der volkswirtschaftlichen Diskussion die  „Gemeinwohlökonomie“ stark gemacht. Dieses Konzept hat eine lange Tradition in der Wohlfahrtspflege und erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance. Es referieren der KDA-Vorstandsvorsitzende Univ.-Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt aus Köln und Univ.- Lektor Mag. Christian Felber aus Wien.

Das  Kolloquium wird von Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der
Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar am Lehrstuhl für Gerontologische Pflege und Dr. Hanno Heil, KDA-Kurator und Projektleiter am Lehrstuhl Diakonische Theologie, Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar geleitet.

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