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Kategorie:Pressemitteilungen
Datum:03. Nov 2011

Köln, 3.11.2011. Menschen mit Demenz leiden wie andere Patienten auch kurz vor ihrem Tod häufig unter Schmerzen. Diese Schmerzen bleiben jedoch oft unbemerkt: Viele Demenzkranke können sich nicht mehr verbal mitteilen, können nicht auf ihre Schmerzen hinweisen. „Viele Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Demenz bleiben zu oft unentdeckt. Bestimmte Aspekte wie Schmerz bedürfen bei dieser Gruppe einer besonderen Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe informiert in seinem Fachmagzin ProAlter über die Pflege, Betreuung und Begleitung von sterbenden Menschen mit Demenz.

Köln, 3.11.2011. Menschen mit Demenz leiden wie andere Patienten auch kurz vor ihrem Tod häufig unter Schmerzen. Diese Schmerzen bleiben jedoch oft unbemerkt: Viele Demenzkranke können sich nicht mehr verbal mitteilen, können nicht auf ihre Schmerzen hinweisen. „Viele Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Demenz bleiben zu oft unentdeckt. Bestimmte Aspekte wie Schmerz bedürfen bei dieser Gruppe einer besonderen Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. In der neuen Ausgabe seines Fachmagazins ProAlter (Ausgabe 6/2011) beschreibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe, wie man sterbende Menschen mit Demenz an ihrem Lebensende professionell begleitet. Auch Angehörigen können diese Informationen helfen.

Ein besonders wichtiges Thema bei der Begleitung Demenzkranker ist Kommunikation. „Menschen mit Demenz können ihre Wünsche und Bedürfnisse nur schwer mitteilen. Trotzdem ist es wichtig, dass wir als Begleitende und Pflegende erfassen, was sie brauchen und wünschen“, sagt Gerlinde Strunk-Richter, Leiterin des Bereichs Demenz im Kuratorium Deutsche Altershilfe. „Das können schmerzlindernde Maßnahmen sein, aber auch andere körperliche Grundbedürfnisse wie Wärme oder der Wunsch nach Vertrautem und menschlicher Zuwendung.“ ProAlter zeigt, wie die Bedürfnisse Demenzkranker bewusst wahrgenommen werden können. Zu einer professionellen Pflege Demenzkranker in der Sterbephase gehört es, die Informationen aufzunehmen, weiterzugeben und darauf zu reagieren.

ProAlter
Das unabhängige Fachmagazin des KDA bietet aktuelle und praxisnahe Themen  allgemeinverständlich und auf fachlich hohem Niveau. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und Bürgerschaftlichem Engagement. Das Magazin ProAlter ist beim KDA und im Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen erhältlich. Ein Abonnement kostet 29,90 Euro, das Einzelheft 5,80 Euro.

Kuratorium Deutsche Altershilfe
Das KDA setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhängige Experten Projekte und Studien durch. Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die Öffentlichkeit mit seinem Fachmagazin ProAlter sowie durch Tagungen und Publikationen.

Kontakt
Simone Helck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0221/ 93 18 47 - 10 // Mail: presse@kda.de