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Kategorie:Pressemitteilungen
Datum:18. Mär 2011

Menschen werden in ihrem Verhalten ganz entscheidend durch das beeinflusst, was sie erlebt haben. Oftmals handelt es sich hier auch um Ereignisse, die kollektiv verarbeitet werden und die Gesellschaft beinflussen. Zum Weltgeschichtentag am 20. März empfiehlt deshalb das Kuratorium Deutsche Altershilfe, den Erinnerungen älterer Menschen mehr Wert beizumessen.

Köln, 18. März 2011. Menschen werden in ihrem Verhalten ganz entscheidend durch das beeinflusst, was sie erlebt haben. Oftmals handelt es sich hier auch um Ereignisse, die kollektiv verarbeitet werden und die Gesellschaft beinflussen. Zum Weltgeschichtentag am 20. März empfiehlt deshalb das Kuratorium Deutsche Altershilfe, den Erinnerungen älterer Menschen mehr Wert beizumessen. „Der Geschichten- und Erfahrungsschatz älterer Menschen ermöglicht es, sie besser zu verstehen. Dies fördert das Verständnis zwischen den Generationen und hilft auch beim Begreifen bestehender sozialer, politischer sowie rechtlicher Rahmenbedingungen“, so der KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli. 

Dieses historische Wissen aufbereitet in Erzählungen und Geschichten bildet eine wichtige Grundlage für das Arbeiten mit älteren Menschen. „Viele demenzkranke Menschen erleben es als angenehm, wenn ihnen Geschichten vorgelesen oder erzählt werden. Das hilft ihnen, sich wohler zu fühlen.“, erklärt die Diplom-Psychologin Christine Sowinski, Leiterin des Bereichs Beratung von Einrichtungen und Diensten im KDA. 

 „Es gibt viele Wege, Menschen mit körperlichen Einschränkungen - egal ob sie zuhause oder im Heim leben - einen Zugang zu mündlicher oder schriftlicher Erzählkunst zu ermöglichen“, so Simone Helck, Redakteurin der Zeitschrift ProAlter vom KDA. So können beispielsweise Erzähl- oder Leseclubs gegründet werden, etwa Begegnungsstätten in Büchereien und Volkshochschulen. Auch der Vertrieb von Vorlesebüchern für ältere Menschen, Großdruckbücher oder leicht zu handhabende Sehhilfen können die Menschen unterstützen. Wer gar nicht mehr lesen kann, dem sind ehrenamtliche Vorleser eine große Hilfe.

Das Fachmagazin ProAlter informiert in der Ausgabe 1/2011 anhand ausgewählter Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte mit dem Schwerpunkt „Lesen und Vorlesen“ über das Thema. Das Magazin enthält außerdem zahlreiche Praxistipps.

Weitere Informationen zum Thema "Lesen und Vorlesen" finden Sie auf der Internetseite des KDA unter dem folgenden Link:
http://www.kda.de/tl_files/kda/ProAlter/2011/Seiten%208-27%20aus%20ProAlter_1_2011.pdf

Weitere Informationen zum KDA und Fachmagazin ProAlter finden Sie unter www.kda.de und www.proalter.de .

ProAlter
Das unabhängige Fachmagazin des KDA bietet aktuelle und praxisnahe Themen  allgemeinverständlich und auf fachlich hohem Niveau. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und Bürgerschaftlichem Engagement. Das Magazin ProAlter ist beim KDA und im Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen erhältlich. Ein Abonnement kostet 29,90 Euro, das Einzelheft 5,80 Euro.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe
Das KDA setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhängige Experten Projekte und Studien durch. Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die Öffentlichkeit durch Tagungen und Publikationen.

Kontakt
Simone Helck, Tel.: 0221/ 93 18 47 – 10, Mail: presse@kda.de