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PRO ALTER 1/2009: Sozialunternehmen im Wandel

Kategorie: ProAlter Ausgaben - am 20. Okt 2009

Titelthema: Sozialunternehmen im Wandel: Strategien entwickeln, umsetzen und kommunizieren

Cover ProAlter 1/2009

Eigentlich sind die Symptome altbekannt. Arbeitsverdichtung, Überstunden, Stress, lange Krankheitsausfälle, Unzufriedenheit, mangelnde Motivation und Jobwechsel. Die Altenpflege leidet nicht erst seit kurzem darunter – nein, sie leidet immer noch daran. Aber die Notwendigkeit, dagegen etwas zu unternehmen, wird immer spürbarer. Denn der Wandlungsdruck aufgrund sich verändernder gesetzlicher Vorgaben wie das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz und der sich verstärkende Wettbewerb in der Altenhilfe nehmen deutlich zu. „Damit Einrichtungen der Altenhilfe unter diesem Druck bestehen können, werden sie sich verstärkt mit  Managementmethoden beschäftigen“, davon ist KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli überzeugt. Denn sonst seien die notwendigen Wandlungsprozesse kaum noch zu steuern und gingen am eigentlichen Ziel vorbei. Das Titelthema der aktuellen ProAlter-Ausgabe gibt einen Überblick darüber wie im Bereich des Managements Strategien entwickelt, umgesetzt und kommuniziert werden können…

Weitere Artikel im Titelthema:

  • Sozialunternehmen im Wandel: Strategien entwickeln, umsetzen und kommunizieren
  • Kommunikation und Verbindlichkeit in Sozialunternehmen stärken: Ein systematischer Ansatz zur Strategieentwicklung und Umsetzung
  • Vom Putzmittel bis zum Personal: Wie eine Einrichtung von der BSC profitieren kann
  • „Man kann nicht nicht kommunizieren“ Über die Bedeutung der Kommunikation in sich verändernden Unternehmen

Literatur-Tipp:
Michell-Auli, P., Schwemmle, M.: Integriertes Management mit der Balanced Scorecard.
Ein Praxis-Leitfaden für Sozialunternehmen. Kohlhammer, 2008.
Das Buch bietet eine gute systematische Einführung in die komplexe Thematik der Strategieentwicklung, deren Implementierung und des dafür notwendigen Controllings. Anhand vieler  praktischer Beispiele und Erläuterungen werden verschiedene Instrumente und Vorgehensweisen im Bereich Strategieentwicklung und BSC sowie auch neuere Entwicklungen dargestellt.


Weitere Themen in den Rubriken:

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Gesundheit und Pflege
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Aktuelle Studie zeigt: Warum werden Heimbewohner immobil
Alte Menschen im Rollstuhl sind ein alltäglicher Anblick in einer Altenpflege-Einrichtung. Doch ist es wirklich ein unausweichliches Schicksal der Bewohnerinnen und Bewohner, auf Dauer „ortsfixiert“ zu sein? Könnten diese Menschen nicht wieder mobilisiert werden? Und welche Rolle können die Pflegenden dabei spielen? Diesen Fragen sind Dr. Angelika Abt-Zegelin und Sven Reuther vom Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke in einem Projekt zur „lebensnahen Integration ortsfixierter älterer Menschen“ nachgegangen…
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Erste Kundenbefragung und Auswertung zeigen: Pflegestützpunkte werden gebraucht
Im Rahmen des Modellprojekts „Werkstatt Pflegestützpunkte“ hat das KDA bei den Pilot-Pflegestützpunkten sowohl eine Kundenbefragung als auch eine Auswertung der  Dokumentationssysteme durchgeführt. Dabei wurde u.a. deutlich, dass die neuen Anlaufstellen von der Bevölkerung angenommen worden sind. Was die Befragung und Auswertung sonst noch ergeben haben, zeigen Dr. Peter Michell-Auli und Ralf Tebest vom Modellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkte“ auf. Außerdem finden Sie in ProAlter eine Übersichtstabelle zum derzeitigen Stand der Implementierung von Pflegestützpunkten in den Bundesländern…
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Gegen den Schmerz: Humor als Analgetikum im Alter – ein chancenreiches Medikament!
„Humor wurde durch die gesamte Geschichte der Medizin, von Hippokrates bis hin zu Sir William Osler, als gesundheitsförderndes Mittel stark angepriesen. Als die Wissenschaft die Medizin zu beherrschen begann, wurden subjektive Behandlungsmethoden wie Liebe, Vertrauen und Humor auf den Rücksitz verfrachtet, weil es schwierig war, ihren objektiven Wert zu untersuchen“, so die Meinung der amerikanischen Mediziner Maureen Mylander und Patch Adams, der zudem einer der bekanntesten Clinic-Clowns der Welt ist. Humor in den Alltag der Medizin zu bringen, ist auch schon lange das Anliegen des Bonner Gerontopsychiaters und KDA-Kurators Prof. Dr. Dr. Rolf Hirsch. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr an Schmerz leidende alte Menschen diesen beim Lachen vergessen können, und beschreibt in ProAlter die Zusammenhänge von Schmerz und Humor…

Literaturtipp:
Monika Rösner: Humor trotz(t) Demenz - Humor in der Altenpflege. Köln: KDA, 2007

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„Alzheimer ist kein Abschied“ – Interview mit Richard Taylor, der als Selbstbetroffener ein Buch über Demenz schrieb
Bücher über Demenz und Alzheimer gibt es viele – geschrieben von zahllosen Angehörigen, Pflegenden, Medizinern und weiteren Experten. Nun hat endlich ein von der Krankheit direkt Betroffener ein Buch darüber veröffentlicht. Bei Richard Taylor wurde vor sechs Jahren Alzheimer früh diagnostiziert und er hat darüber geschrieben. Die deutsche Übersetzung des US-amerikanischen Buches ist letztes Jahr beim Verlag Hans Huber erschienen. Jürgen Georg istdort als Lektor tätig und hatte im vergangenen Dezember Gelegenheit, Richard Taylor undseine Frau Linda persönlich zu treffen und zu interviewen…

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Gesellschaft und Politik
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Mission possible: die Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. „Wir werden zu einer neuen Betrachtung Pflegebedürftiger und zu einer neuen Pflege kommen“
Es war eine der meistbeachteten Aktionen der letzten Jahre innerhalb der Gesundheits- und Pflegepolitik: die Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Anfang dieses Jahres hat der im November 2006 dazu vom Bundesgesundheitsministerium einberufene Beirat seinen Abschlussbericht an Bundesministerin Ulla Schmidt übergeben. KDA-Vorstandsvorsitzender Dr. h.c. Jürgen Gohde, der auch Vorsitzender des Beirats für die Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs ist, stellt diese Gremienarbeit sowie die Berichtsergebnisse vor...
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„Wie war das, als du klein warst?“ Wenn Kindergarten und Altenheim benachbart sind, profitieren Alt und Jung
Viele Einrichtungen der Altenhilfe beziehen heute jüngere Menschen bei besonderen Anlässen in ihre Aktivitäten ein. ProAlter wollte wissen, wie das Zusammenleben von Alt und Jung funktioniert, wenn es zur Dauereinrichtung wird, wenn Kindergarten und Altenheim benachbart oder gar in ein und demselben Gebäude untergebracht sind. Was haben die Kinder und die Senioren davon, und wie gehen die Kinder mit demenziell erkrankten Menschen um?...
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Der erste Schnee seit zwölf Jahren: Warum viele ausgewanderte Deutsche im Alter wieder zurückkehren
Etwa 100.000 deutsche Staatsbürger kehren jedes Jahr der Bundesrepublik offiziell den Rücken, um im Ausland ihr Glück zu suchen. Über ihre Beweggründe und warum sie im Alter diesen Traum oft wieder aufgeben, berichtet der Beitrag in ProAlter, der zudem einige Informationen für ausreise- und rückkehrwillige ältere Menschen gibt…
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Bauen und Wohnen
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Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf zum Wohnen im Alter werden erforscht
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es eine zentrale Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die Wohnungsbestände für ältere Menschen bedarfsgerecht anzupassen. Denn dies ist eine Voraussetzung dafür, dass ältere Menschen länger in der eigenen Wohnung leben können. Mit dem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Auftrag gegebenem Forschungsvorhaben „Wohnen im Alter – Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf“ sollen geeignete  Rahmenbedingungen und effektive wohnungspolitische Handlungsstrategien ermittelt werden, um diese Herausforderung bewältigen zu können. Die wissenschaftliche Begleitung dazu hat das KDA übernommen. Projektleiterin Ursula Kremer-Preiß stellt die wesentlichen Punkte des Vorhabens in ProAlter dar…

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Vorschau: Themen und Berichte PROALTER 2/2009

  • Gestaltungsmöglichkeiten kommunaler Seniorenpolitik
  • Licht, Farbe und Materialeinsatz in Altenpflegeheimen
  • Obdachlosigkeit im Alter
  • Qualitätssicherung durch Fehlervermeidungssysteme
  • u.v.m.

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