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Dialogveranstaltung zum Informationsaustausch am 11.06.2015 in Bergisch Gladbach

Kategorie:Pressemitteilungen
Datum:01. Jun 2015

Wünsche und Bedarfe von Pflegenden Angehörigen stehen im Mittelpunkt der Dialogveranstaltung „Was brauchen Pflegende Angehörige?“. Auf dem Programm steht unter anderem die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Tipps aus der Praxis gibt Christa Beermann, Demografiebeauftragte im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie hat die Kampagne „arbeiten – leben- pflegen“ ins Leben gerufen und dabei Unternehmen und Beschäftigte miteinander ins Gespräch gebracht.

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind Beratung, Selbstpflege und Unterstützung durch Ehrenamt und Selbsthilfe. Dazu referieren unter anderem Daniela Sartorius von der Seniorenberatung der Stadt Bergisch Gladbach und Christian Hetzel vom Projekt „Mach mal Pause“. Pflegende Angehörige melden sich in Interviews direkt zu Wort. Über die Entwicklung von Perspektiven für Pflegende Angehörige sprechen zudem Detlev Spohr vom NRW Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter sowie Gunnar Peeters vom Verband der Ersatzkassen. Durch den Tag führt WDR-Moderator Tom Hegermann.

Die Landesstelle Pflegende Angehörige NRW lädt am 11. Juni von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr in die Rheinische Landesturnschule nach Bergisch Gladbach ein. Die Tagung im Regierungsbezirk Köln ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die in Abstimmung mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und den Landesverbänden der Pflegekassen durchgeführt wird.

Die Diskussionsergebnisse sollen für die Verbesserung der Situation Pflegender Angehöriger in politische Gestaltungsprozesse eingebracht werden. Allein in Nordrhein-Westfalen werden rund 420.000 Menschen zu Hause gepflegt, nur etwa ein Drittel wird dabei von ambulanten Pflegediensten unterstützt. Mehr als 70 % der Pflegebedürftigen werden von ihren Angehörigen mit viel Liebe und Fürsorge oft rund um die Uhr zu Hause versorgt.

Gefördert wird die Landesstelle Pflegende Angehörige Nordrhein-Westfalen durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landesverbände der Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen. Seit 2010 befindet sich die Landesstelle Pflegende Angehörige-NRW in der Projektträgerschaft des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).

Anmeldungen zu der kostenfreien Veranstaltung
per E-Mail an: info@lpfa-nrw.de
oder unter Telefon: 0251 / 4113322.

Unter www.lpfa-nrw.de kann der Tagungsflyer heruntergeladen werden.