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Innovativ aus Tradition

Das Fundament
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke- Stiftung e. V. (KDA) wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke und seiner Ehefrau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen. Wilhelmine Lübke hatte von der Gründung bis ins Jahr 1981 die Ehrenpräsidentschaft inne. Bis heute steht das KDA unter der Schirmherrschaft des Bun- despräsidenten; neue Mitglieder werden durch ihn ernannt. Dies ist dem KDA Verpflichtung und Ansporn zugleich.
„Das KDA widmet sich der Aufgabe, eine humanere Gesellschaft zu schaffen.“ Das sagte Bundespräsident a. D. Joachim Gauck 2012 in seiner Rede zum 50-jährigen Jubiläum des KDA.

Die gesellschaftliche Aufgabe
Das KDA gestaltet diese humanere Gesellschaft des langen und selbstbestimmten Lebens aktiv mit und stärkt durch seine Arbeit das wertschätzende Zusammenleben Menschen jeden Alters. Als Ideengeber und Vorreiter für innovative Lösungsansätze leistet das KDA wertvolle Dienste für das Gemeinwesen. Der demografische Wandel wird dabei ausdrücklich als Chance verstanden.
Alle Facetten des Alters finden in der Arbeit des KDA Berücksichtigung. Alte Menschen sind aktiv – ob im Ehrenamt oder noch im Beruf. Manche leben in einer Phase, in der sie der besonderen Sorge und Pflege bedürfen.

Das KDA setzt sich folgende Ziele:

  • Potenziale des Alters benennen und sie für die Gesellschaft fruchtbar machen
  • Pflichten des Alters ansprechen und ihre Wahrnehmung fördern
  • Teilhabe und Gerechtigkeit für ältere Menschen sichern Beratung, Begleitung und Hilfe im Alter bedarfsgerecht entwickeln und ausbauen
  • Interessenausgleich zwischen den Generationen im Blick behalten und das Zusammenleben der Generationen mitgestalten
  • Selbstbestimmung älterer Menschen realisieren

Die Umsetzung
Das KDA verfügt über Erfahrung und fachübergreifende Expertise, die sich nach aktuellen wissenschaftlichen Standards richtet. Zu den im KDA vertretenen Disziplinen gehören Gerontologie, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Psychologie, Sozialarbeit, Pädagogik, Volkswirtschaft, Architektur und Geographie.
Das KDA ist Dienstleister und Ratgeber für öffentliche und private Einrichtungen sowie für Politik und Verwaltung auf allen Ebenen. Dies gilt bundesweit wie auch im europäischen Austausch. Internationale Impulse werden aufgenommen.
Das KDA versteht seine Arbeit als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und sorgt maßgeblich für den Transfer und die Umsetzung neuer Erkenntnisse.
Das KDA vertritt seine Anliegen im lebendigen Dialog und engagierten Diskurs mit Entscheidern.

Die Projekte
In vielen Feldern wirkt das KDA als Vordenker und Ideenentwickler. Gleichzeitig stehen Projekte für die praktische Leistungsfähigkeit. Das KDA entwickelt eigene Projekte und setzt sie mit Partnern um, darunter häufig mit Bundes- und Landesministerien. Das KDA bringt verschiedene Partner zusammen und moderiert gemeinsame Vorhaben.

Aktuelle Projekte:

  • Kommunale Quartiersentwicklung erfolgreich planen und umsetzen
  • Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung
  • Modellprogramm zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen gemäß § 45 f SGB XI
  • Landesinitiative Demenz-Service NRW ( www.demenz-service-nrw.de )
  • Forum Seniorenarbeit NRW ( www.forum-seniorenarbeit.de )
  • Mit Mitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk (DHW) initiiert und unterstützt das KDA innovative Vorhaben in der Altenhilfe.

Das Angebot
Neben den profilgebenden Projekten zeichnet sich das KDA durch ein umfassendes, fachlich fundiertes Leistungsangebot aus: Beratung und Dienstleistung gehören ebenso dazu wie Qualifizierung und Bildung sowie praxisnahe Veröffentlichungen.
Das KDA erfüllt seine Aufgaben als Partner für öffentliche und private Einrichtungen, für Unternehmen sowie für Politik und Verwaltung und

  • sammelt dabei relevante Informationen,
  • bereitet sie auf und macht das Wissen allen Akteuren zugänglich,
  • nimmt internationale Impulse auf,
  • sorgt für den gelingenden Theorie-Praxis-Transfer, entwickelt neue Lösungen, erprobt diese in der Praxis und setzt sie mit Partnern um,
  • bringt Akteure auf unterschiedlichen Ebenen zusammen und moderiert gemeinsame Lösungen nah am Menschen, organisiert Fortbildungen und bietet exzellentes Material zur Qualifizierung unterschiedlicher Zielgruppen, veröffentlicht seine Arbeitsergebnisse regelmäßig und stellt sie zur Diskussion.

Die Finanzierung
Das KDA ist auf externe Finanzierungsquellen angewiesen, um seine Tätigkeit dauerhaft und nachhaltig sichern zu können. Die Unterstützung Dritter sorgt für die Unabhängigkeit der Organisation und ermöglicht die professionelle Arbeit. Öffentliche Geldgeber, Förderer, Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen (Spenden, Erbschaften, Vermächtnisse) übernehmen durch die Unterstützung des KDA gesellschaftliche Verantwortung.

Die Organisation
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe, Wilhelmine-Lübke- Stiftung e. V. ist ein eingetragener Verein. Die Vereinsmitglieder (Kuratoren) werden vom Bundespräsidenten berufen. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorstand, der die Arbeit des Vereins leitet, sowie einen Aufsichtsrat. Die gemeinnützige KDA Beratungs- und Forschungsgesellschaft für Altenhilfe mbH ist eine Tochtergesellschaft des KDA und dessen Zielen verpflichtet. Gleiches gilt für die Stiftung ProAlter – für Selbstbestimmung und Lebensqualität, die vom KDA gegründet wurde.
In der Geschäftsstelle des KDA arbeiten der Geschäftsführende Vorstand sowie 30 Mitarbeiter