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Wettbewerb "Wir im Quartier!"

Ein Wettbewerb für Lernende in Ausbildungsstätten der Altenpflege

Um was geht es?

Ein wesentliches Ziel des KDA ist es, älteren hilfe- und pflegebedürftigen Menschen einen möglichst langen Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung – in ihrem Quartier – zu ermöglichen. Mit „Quartier“ meinen wir Dörfer, Nachbarschaften sowie Wohn- und Stadtviertel. Dies gilt sowohl für alte Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben, als auch für BewohnerInnen in Alten- und Pflegeheimen! Im Quartier muss es beispielsweise Angebote geben, die es den alten Menschen ermöglichen, alte Kontakte zu Nachbarn, Freunden und Bekannten, aber auch lieb gewonnene Gewohnheiten, wie zum Beispiel den Cappuccino am Marktplatz oder das Einkaufen beim Bäcker, aufrechtzuerhalten. Was aber ist, wenn Bäcker, Supermarkt und Ärzte nicht mehr erreichbar sind? Oder wenn die Menschen in ihren Wohnungen zunehmend vereinsamen, weil sie sich nicht mehr alleine nach draußen trauen? Wer bietet dann Gesellschaft und Hilfe an? Genau dies gilt es, herauszufinden und transparent zu machen: Schauen Sie sich einmal um in einem Quartier am Ort Ihrer Fachschule: Welche Angebote und Anlaufstellen gibt es hier für ältere Menschen? Vielleicht werden Sie ja schnell fündig. Aber werden diese Angebote auch genutzt? Gründen Sie eine Projektgruppe und helfen Sie den älteren Menschen in ihrem Quartier, indem Sie die Angebote bekannt machen und darüber aufklären.

Projektschritte und -ziele

Die Projekte sollten im Rahmen des Lernfeldes 2 „Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung“ im zweiten Ausbildungsjahr realisiert werden. Ihre Bewerbung sollte folgende Themen umfassen:

  • Auswahl und Beschreibung eines Wohnviertels am Ort des Fachseminars, zum Beispiel: Wie heißt das Quartier? Wie viele Menschen leben hier? Wie ist der Altersdurchschnitt? Handelt es sich eher um eine Gegend mit Einfamlien- oder Mehrfamilienhäusern? Beschreiben Sie bitte auch, welche Auswahlkriterien für Sie wichtig waren.
  • Kooperieren Sie mit der Kommune. Sprechen Sie zum Beispiel mit den zuständigen AnsprechpartnerInnen der kommunalen Sozialplanung oder mit der Beratungsstelle für SeniorInnen.
  • Welche Anlaufstellen und Netzwerke gibt es in dem von Ihnen ausgewählten Quartier? Recherchieren Sie alle Angebote und beschreiben Sie diese. Fassen Sie Ihre Ergebnisse in einer Information für ältere Menschen in diesem Quartier zusammen. Das kann in Form einer kurzen Broschüre, eines Flyers oder einer „Landkarte“ sein.
  • Bewerten Sie außerdem in einem gesonderten Papier die Projektergebnisse kritisch, zum Beispiel: Welche ergänzenden Angebotsbausteine fehlen aus Ihrer fachlichen Sicht? Welche Angebote sind zu verbessern? Stimmt die Präsentation der Angebote in der Öffentlichkeit?

Die folgenden Preise gibt es zu gewinnen:

1. Preis

  • Ein Medienpaket – Bücher, Spiele, Aktivierungshilfen – im Wert von 300 Euro von Altenpflege, Vincentz Network + der gemeinschaftliche Besuch einer Veranstaltung – ALTENPFLEGEMesse + Pflegekongress oder ein Pflege-Kongress der Zeitschrift „Altenpflege“ – von Vincentz Network im Jahr 2013
  • Druckkostenübernahme der Informationsmaterialien für Menschen im ausgewählten Quartier
  • Projekttag mit ExpertInnen des KDA in der Fachschule für Altenpflege zum Thema „Quartier“
  • Kostenloses Jahresabo für alle Projektbeteiligten des Fachmagazins „ProAlter“
  • Einladung zur 50-Jahr-Feier des KDA am 5. Oktober 2012 in Bonn

2. Preis

  • Druckkostenübernahme der Informationsmaterialien für Menschen im ausgewählten Quartier
  • Buchpaket mit Veröffentlichungen des KDA für das Fachseminar
  • Kostenloses Jahresabo für alle Projektbeteiligten des Fachmagazins „ProAlter“

3.–5. Preis

  • Buchpaket mit Veröffentlichungen des KDA für die Fachschule für Altenpflege
  • Kostenloses Jahresabo für alle Projektbeteiligten des Fachmagazins „ProAlter“

6.–20. Preis

  • Kostenloses Jahresabo für alle Projektbeteiligten des Fachmagazins „ProAlter“

Mitglieder der Jury

  • Ingrid Hastaedt, Vorstandsvorsitzende des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg
  • Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe e.V.
  • Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Hartfried Toennessen, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerks e.V., Duisburg
  • Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH

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