Wohlbefinden von Menschen mit Demenz einschätzen
Dementia Care Mapping: Chancen und Nutzen für die Qualitätsentwicklung
Das Dementia Care Mapping (DCM) ist ein Beobachtungsverfahren, das speziell für Menschen mit Demenz entwickelt wurde, bei denen Zufriedenheitsbefragungen nicht oder nur bedingt möglich sind. Nicht erst seit Einführung der Pflege-Transparenzkriterien ist DCM als Instrument zur Einschätzung des Wohlbefindens und zur Weiterentwicklung der Begleitung von Menschen mit Demenz im Einsatz. Das Seminar stellt das Instrument vor und zeigt Möglichkeiten zur Implementierung auf.
Seminarinhalte:
- Einführung in das Instrument DCM Nutzen von DCM
- Beispielhafte Ergebnisse und Erkenntnisse
- Implementierungsmöglichkeiten der Methode
Ziele:
- Die Teilnehmenden lernen eines der erfolgreichsten Qualitätsmessinstrumente für Menschen mit Demenz kennen.
- Sie wissen Bedeutung und Methode einzuschätzen und können Chancen und Nutzen für ihre Einrichtung bewerten.
- Sie sind in der Lage zu beurteilen, ob sich der Einsatz des Instrumentes in ihrer Einrichtung lohnt.
Methodik:
Anhand von theoretischen Inputs werden Diskussionen angeregt. Durch kurze Übungen wird der Transfer in den Arbeitsalltag verdeutlicht.
Zielgruppen:
- Heimleitungen
- Pflegedienstleitungen
- QualitätsmanagerInnen
- Betreiber ambulant betreuter Wohngruppen und Tagespflegeeinrichtungen
Stichworte:
- Dementia Care Mapping
- Demenz
- Organisationsentwicklung
- Pflege-Transparenzkriterien
- Ambulant betreute Wohngruppen
- Tagespflege
Referentin: Gerlinde Strunk-Richter ist Leiterin des KDA-Bereichs Demenz. Die Diplom-Pädagogin, Krankenschwester und DCM-Trainerin (B). Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind Demenz und das Dementia Care Mapping. Zu diesen Themen bietet sie seit vielen Jahren Beratungen und Fortbildungen an.
Termin: 15. 05. 2012
Uhrzeit: 10.00–16.30 Uhr
Max. 20 TeilnehmerInnen
Preis: 295,– Euro
Buchungs-Nr.: 120515-GS
Bei Teilnahme erhalten Sie 7 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.

