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Türen öffnen zum Menschen mit Demenz

Art.-Nr.:7070, Veröff.:2003, 116 Seiten, ISBN:978-3-935299-26-8, Autor:
*9,80
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Eine der größten Herausforderungen an die Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz ist es, den Kontakt zu diesen Menschen herzustellen, ihn zu halten, mit ihnen zu kommunizieren und so eine gemeinsame Beziehungsebene zu finden. Bei einer Demenz ist jedoch häufig das Sprachzentrum in Mitleidenschaft gezogen, so dass eine verbale Verständigung nur schwer möglich ist. Hinzu kommt, dass die Betroffenen unter Erinnerungsschwächen leiden oder so verzweifelt über ihre Situation sind, dass eine persönliche Annäherung erschwert wird und der Versuch einer Kommunikation für alle Beteiligten nervenzehrend ist. Funktioniert die verbale und/oder nonverbale Interaktion jedoch nicht, so sind alle weiteren Maßnahmen und Interventionen nutzlos.

Der Ratgeber "Hilfen zur Kommunikation bei Demenz" bietet beruflich wie privat Pflegenden deshalb konkrete Hilfestellungen für die Kommunikation im Pflegealltag und unterstützt sie dabei, Menschen mit Demenz zu helfen, ihre Persönlichkeit und Eigenständigkeit zu bewahren und somit eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen.

Die Autorin Jennie Powell widmet sich dabei u.a. den folgenden Fragen:

Wie funktioniert der "normale" Kommunikationsprozess? Wie und warum kann er bei älteren Menschen gestört sein? Inwiefern beeinträchtigt eine demenzielle Erkrankung die Kommunikation? Warum kann ein Mensch mit Demenz einem Gespräch nicht mehr so gut folgen oder sich selbst nicht mehr so gut ausdrücken? Was passiert, wenn Hör- und Sehbeeinträchtigungen hinzukommen? Welche nützlichen Strategien und Tipps gibt es, diese Kommunikationsprobleme und die hierdurch entstehenden Stresssituationen zu überwinden? Mit welchen Hilfsmitteln können die verschiedenen Kommunikationswege aufrecht erhalten werden? Wie können beispielsweise Erinnerungsalben dabei helfen? Wie kann man solche Strategien auch noch bei schwerer Demenz einsetzen? Wie können die praktischen Hinweise ermutigen, den Alltag mit allen Beteiligten bestmöglich zu meistern?

Der Ratgeber richtet sich an beruflich und privat Pflegende, die Menschen mit Demenz, desorientierte Menschen und Menschen mit Erinnerungsschwächen in der eigenen Häuslichkeit, in geriatrischen Krankenhäusern, in gerontopsychiatrischen Abteilungen, in Alten-/Pflegeheimen, in Tageszentren sowie Einrichtungen des Betreuten Wohnens pflegen und begleiten.

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