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Betreuungs- und Entlastungsangebote: Ressourcen für den Hilfemix und der neue Markt

Art.-Nr.:8101, Veröff.:2015, 64 Seiten, Autor:
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Der erste Schritt des neuen Pflegestärkungsgesetzes ist getan. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Mit dem Gesetz sollen die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht werden. Was das für die Betreuungs- und Entlastungsdienste und für die Ressourcen des Hilfemixes bedeutet, diskutieren die Autoren dieses Schwerpunktes.

Der Bedarf an niedrigschwelligen Entlastungsdiensten ist groß, sagt Reinhard Pohlmann, Leiter des Fachdienstes für Senioren der Stadt Dortmund. Noch größer sei der Bedarf an Beratung. Viele Betroffene und ihre Angehörigen seien nur unzureichend über die Angebote informiert. „Das muss sich mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz endlich ändern“, fordert Pohlmann.

Flexibilisierung und Vernetzung unserer Leistungssysteme, das sei die Zauberformel, sagt Alexander Künzel, Sprecher des Netzwerks „Soziales neu gestalten“ (SONG) und Kurator des KDA. Professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement müssten besser miteinander verknüpft werden. Das gilt nicht nur für die Pflege, sondern auch für die Teilhabe älterer Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Themen dieser Ausgabe:

Schwerpunkt Betreuungs- und Entlastungsangebote

Flexibler Pflegemix
Herausforderungen der Betreuungs- und Entlastungsdienste für die Praxis nach dem
ersten Schritt des Pflegestärkungsgesetzes
Heike Nordmann

Individuelle Teilhabe durch Beratung
Der Bedarf an niedrigschwelligen Entlastungsdiensten ist groß, noch größer ist der Bedarf an
Beratung
Reinhard Pohlmann

Lebendige Netzwerke
Eine neue Angebotsvielfalt ist nötig. Professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement müssen besser miteinander verknüpft werden
Alexander Künzel

Der Qualifikationsmix
Ohne eine Gesamtstrategie bleiben die neuen Entlastungsdienste im ambulanten Bereich nur
Flickwerk. Eine Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeangeboten ist widersinnig
Franz Wagner

Partner im Pflegemix
Die Vielfalt des freiwilligen Engagements in der Pflege wird größer. Die Qualität darf darunter nicht leiden
Interview mit Elisabeth Bubolz-Lutz

Leben

Die Chemie muss stimmen
Menschen mit Demenz können in Gastfamilien ein neues Zuhause finden
Dagmar Paffenholz

Menschen

Der konstruktive Pflegekritiker
Interview mit Werner Schell

Management

Zuhause im Quartier
Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen

Wohnen mit Zukunft

„Mitalternde Wohnung“ heißt ein Konzept des Verbands Sächsischer Wohnungsgenossenschaften
Dr. Axel Viehweger

Bildung

Intergenerative Gesundheitsförderung für Jung und Alt
Chancen und Barrieren der Kompetenzvermittlung zwischen den Generationen
Marina Kollmann /Anne Beyen

Forschung

Gießener Studien über Sterbeorte in Deutschland
Teil 2: Das Pflegeheim
Prof. Dr. Wolfgang M. George

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