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Altern inklusiv(e) - Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Art.-Nr.:8107, Veröff.:2016, 72 Seiten, Autor:
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Mehr als jeder achte Mensch in Deutschland hat eine Behinderung. Tendenz steigend. Und Menschen mit geistiger Behinderung werden in Deutschland heute durchschnittlich 72 Jahre alt  – älter als jemals zuvor. Doch wie selbstbestimmt werden sie ihren Lebensabend gestalten können? Damit beschäftigt sich der aktuelle Themenschwerpunkt  „Altern inklusiv(e). Teilhabe für Menschen mit Behinderung“.

Von einem am individuellen Bedarf orientierten „Leistungspaket zur Gestaltung des Übergangs“, wie es die Bundesvereinigung Lebenshilfe in ihrem Positionspapier fordert, sei Deutschland noch weit entfernt, kritisiert die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt. Sie setzt sich dafür ein, dass Landkreise, Städte und Gemeinden zu barrierefreien Räumen werden.

Den Blick auf die Kommune lenkt auch ein Team von Münsteranern Wissenschaftlern, die sich in ihrer Arbeit auf den Schwerpunkt „Teilhabeforschung“ konzentriert haben. In der kommunalen Senioren- und Pflegeplanung würden Menschen mit Behinderung bisher selten berücksichtigt, kritisieren sie. Wie Synergien durch die Zusammenarbeit der Alten- und Behindertenhilfe aus kommunaler Sicht erzielt werden könnten, beschreibt Frank Woltering, Sozialplaner im Kreis Steinfurt in seinem Artikel.

Mittendrin – auch im Alter, das gilt in beeindruckender Weise für Marianne Münz aus Bad Kreuznach. Sie hat einen der ersten Werkstatträte für Menschen mit Behinderung gegründet und zog mit 58 Jahren in ihre erste eigene Wohnung. Für eine neue Wohn- und Lebensform haben sich auch die Bewohner einer Mehrgenerationen-WG in München entschieden: Menschen mit und ohne Behinderung leben zusammen unter einem Dach.

Themen dieser Ausgabe:

Altern inklusiv(e)
Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Mittendrin – auch im Alter

Barrierefrei: Gestaltungsmöglichkeiten in Landkreisen, Städten und Gemeinden
Ulla Schmidt

Alter(n) mit Chance auf Teilhabe

Kommunalen Senioren- und Pflegeplanung berücksichtigt bisher selten Menschen mit Behinderung
Friedrich Dieckmann, Bianca Rodekohr, Christiane Rohleder

Inklusive Sozialplanung in der Kommune

Synergien durch die Zusammenarbeit der Alten- und Behindertenhilfe
Frank Woltering

 „Total vergesslich – und ein bisschen durchgeknallt“

Aufklärungs- und Schulungsangebote für Menschen mit Demenz und einer geistigen Behinderung
Heike Lubitz

Interdisziplinarität, Kooperation und Vernetzung

Netzwerk für das Begleiten von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz
Barbara Hartmann

 „Wie ein großer Bruder“

In einer Mehrgenerationen-WG wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen
Britta Wilken

Träume wagen

Kämpfen, streiten und sich wehren: Marianne Münz hat das mühsam lernen müssen
Dagmar Paffenholz

Leben

„Allein hätte ich das nicht geschafft“
Schlaganfall-Lotsen unterstützten beim Weg zurück in den Alltag
Julia Hebeler

Menschen

Ältere müssen mitreden – gleichberechtigt
Interview mit Franz Müntefering

Management

Netzwerkarbeit im Pflegestützpunkt
Kooperation von Dienstleistern, Vereinen, Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen
Ruth Schlichting

Bildung

Heraus aus der Schattenwirtschaft
Beitrag zur Professionalisierung: Curriculum zur Qualifizierung für haushaltsnahe Dienstleistungen
Inge Maier-Ruppert

Forschung

Altern in Vielfalt
Wünsche von Einwanderern bei der Pflege im Alter zu wenig berücksichtigt
Cornelia Schu

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