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Alt. Arm. Ausgegrenzt? Altersarmut und das Recht auf Teilhabe

Art.-Nr.:8109, Veröff.:2016, 71 Seiten, Autor:
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Das Thema polarisiert und wird uns wohl auch spätestens wieder im kommenden Bundestagswahlkampf beschäftigen: die Rente. Beschlossen ist bereits die Rente mit 67. Und die Lebenserwartung steigt – erfreulicherweise – weiter. Im Schnitt wird eine Rente derzeit über 20 Jahre lang gezahlt. Doch immer mehr Menschen im Alter sind in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen, weil ihre Rente nicht ausreicht. Bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe wächst die Armut so rasant wie bei den Älteren. Rund 3,4 Millionen Rentner gelten inzwischen als arm, heißt es im aktuellen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Das „Drei-Säulen-Modell“ für den Lebensabend aus gesetzlicher und betrieblicher Rente sowie privater Vorsorge mag zwar wünschenswert sein, ist aber für viele oft „unrealistisch“, schreibt der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, Frank Johannes Hensel, in seinem Beitrag zum Themenschwerpunkt. Eine Reform der Rentenpolitik und eine Anhebung des Rentenniveaus fordert deshalb auch Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, in seinem Interview mit ProAlter.

Doch Altersarmut ist mehr als eine Frage der Einkommensarmut, betont KDA-Vorstandsvorsitzender Frank Schulz-Nieswandt. Arm zu sein bedeute nicht nur über wenig Geld zu verfügen. Einkommensarmut schränkt die grundrechtlich verbürgte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe ein. Seniorengenossenschaften – wie auch andere Formen der gemeinschaftlichen Alltagsgestaltung – können dazu beitragen, zumindest das soziale Ausgegrenzt-Sein zu mindern.

Themen dieser Ausgabe:

Alt. Arm. Ausgegrenzt?
Altersarmut und das Recht auf Teilhabe

Altersarmut wirksam bekämpfen
Positionen und Perspektiven der Nationalen Armutskonferenz
Frank Johannes Hensel

Steigende Altersarmut – trotz guter Wirtschaftslage
Armutsrisiko unter Rentnern wird höher
Interview mit Ulrich Schneider

Pflegekräften droht Altersarmut
Ursache sind oft problematische Beschäftigungsbedingungen
Florian Blank und Susanne Schulz

Arbeiten trotz Rentenalter
Forschungsprojekt untersucht Hintergründe zu „Erwerbstätigkeit und Rente“
Jutta Schmitz

Kein Einzelfall
Armut im Alter und bei Erwerbsminderung am Beispiel von drei Erwerbsbiografien
Joachim Rock

Chance auf gesellschaftliche Teilhabe
Altersarmut darf nicht zur sozialen Ausgrenzung führen
Frank Schulz-Nieswandt

Utopie oder Irrweg?
Bedingungsloses Grundeinkommen
Sascha Liebermann und Gerhard Bosch

Leben

Willkommen in der Altenpflege
Zukunftsperspektiven für Flüchtlinge durch Sozialpraktika
Martina Bauer

Menschen

Lebensfreude – (k)eine Frage des Alters
Interview mit Ursula Hacker und Barbara Mierzwa

Ethik

Sexualität bei Menschen mit Demenz
Interview mit Detlef Rüsing

Management

Nachhaltige Quartiersentwicklung, Teil I
Thorsten Mehnert und Ursula Kremer-Preiß

Bildung

„4 Pfoten für Sie – für gehörlose Menschen“
Anne Gelhardt und Änne Türke

Forschung

„18+ trifft 85+“: Seminarreihe im Gerontologischen Institut der Universität Heidelberg
Sonja Ehret

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